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Fraunhofer-Allianz „Food Chain Management“ wird neuer BfR-Forschungspartner

10/2014, 07.05.2014

BfR und Fraunhofer-Gesellschaft unterzeichnen Kooperationsvertrag

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) und die Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V. unterzeichnen heute einen Kooperationsvertrag. Darin vereinbaren sie eine enge Zusammenarbeit in der Forschung zum Zweck der Lebensmittelsicherheit auf allen Stufen der Warenkette. Im Besonderen wird das BfR mit den verschiedenen Fraunhofer-Instituten kooperieren, die in der Fraunhofer-Allianz Food Chain Management organisiert sind. Die Fraunhofer-Allianz umfasst zwölf Institute, die die Bewertungs- und Forschungsarbeit des BfR ergänzen. „Damit haben sich zwei der stärksten Partner für die Forschung zur Lebensmittelsicherheit in Deutschland verbündet“, sagt BfR-Präsident Professor Dr. Dr. Andreas Hensel. „Ziel ist es, das Wissen der Institutionen zu bündeln und gemeinsam zu nutzen.“

Themen der zukünftigen Zusammenarbeit zwischen dem BfR und der Fraunhofer-Allianz Food Chain Management sind Forschungsfragen zur Logistik, Rückverfolgbarkeit, Kontamination und Analytik von Lebensmitteln. In einer globalisierten Welt mit globalen Warenströmen liegen in diesen Bereichen die zentralen Herausforderungen für die Lebensmittelsicherheit entlang der Warenkette vom Acker bis zum Teller.

Im Rahmen der Forschungspartnerschaft sollen gemeinsame Fachveranstaltungen durchgeführt und gemeinsame Forschungsprojekte geplant, beantragt und realisiert werden. Darüber hinaus wollen die Partner den Wissenstransfer intensivieren. Mit diesen Maßnahmen sollen die verfügbaren Ressourcen der beteiligten Partner insbesondere auf den Gebieten der Lebensmittelforschung in kooperativer Weise genutzt und Synergien erzeugt werden.

Das BfR und die Institute der Fraunhofer-Allianz Food Chain Management arbeiten seit Jahren bereits in einzelnen Projekten zusammen. Diese Zusammenarbeit wird mit dem Kooperationsvertrag intensiviert. Die Fraunhofer-Allianz Food Chain Management bündelt die Aktivitäten der Fraunhofer-Gesellschaft auf dem Gebiet der Lebensmittelforschung und sieht sich an der Schnittstelle zu öffentlichen nationalen und internationalen Fördermittelgebern und der Lebensmittelindustrie. Das BfR als Einrichtung des Bundes, das in seiner gesundheitlichen Bewertungsarbeit, u. a. im Bereich der Lebensmittelsicherheit, unabhängig ist, bildet die Schnittstelle zur Politik.

Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung zwischen dem BfR und der Fraunhofer-Gesellschaft

Das Bild zeigt Professor Dr. Reiner Wittkowski, Vize-Präsident des BfR, Dr. Karin Schlesier, Forschungskoordinatorin des BfR,
unten: Professor Dr. Dr. Andreas Hensel, Präsident des BfR und Dr. Hans-Otto Feldhütter, Hauptabteilungsleiter Technologiemarketing der Fraunhofer-Gesellschaft nach der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages.

Über das BfR

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) ist eine wissenschaftliche Einrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Es berät die Bundesregierung und die Bundesländer zu Fragen der Lebensmittel-, Chemikalien- und Produktsicherheit. Das BfR betreibt eigene Forschung zu Themen, die in engem Zusammenhang mit seinen Bewertungsaufgaben stehen.

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