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Gesundheitliche Bewertung von Materialien in Kontakt mit Lebensmitteln
Ob PET-Flaschen, Kartonverpackungen oder Alufolie - das BfR informiert über mögliche Risiken von Materialien und insbesondere ihren Inhaltsstoffen, die mit Lebensmitteln in Kontakt kommen. Spezielle Empfehlungen für die Hersteller von Verpackungsmaterialien finden sich in einer eigenen Datenbank.
Verpackungsmaterialien können Stoffe enthalten, die, wenn sie austreten und vom Menschen über das Lebensmittel aufgenommen werden, Gesundheitsrisiken zur Folge haben.
Das BfR hat eine Reihe an Stellungnahmen und Berichten zu solchen Materialien veröffentlicht und zusammengestellt.
Beispiele sind
- Hormonell wirkende Stoffe in Kunststoffflaschen
- Aluminium in Fruchtsäften durch Lagerung in Aluminiumtanks
- Mineralölrückstände aus Druckfarben in Altpapier-Verpackungen
- Weichmacher, die aus Deckeln und Verschlüssen in Lebensmittel übergehen können
Gesetzliche Regelungen
Materialien für den Lebensmittelkontakt dürfen entsprechend den geltenden gesetzlichen Rahmenvorschriften bei normaler oder vorhersehbarer Verwendung keine Stoffe auf Lebensmittel abgeben, die geeignet sind,
- die menschliche Gesundheit zu gefährden,
- eine unvertretbare Veränderung der Zusammensetzung der Lebensmittel herbeizuführen oder
- eine Beeinträchtigung von Geruch, Geschmack, Textur oder Aussehen der Lebensmittel herbeizuführen (sogenannte organoleptische Eigenschaften).
Spezifische rechtlich verbindliche Regelungen gibt es derzeit zum Beispiel für Kunststoff und Zellglas.
BfR-Datenbank für nicht geregelte Bereiche
Das BfR veröffentlicht in einer kostenlosen Datenbank Empfehlungen für die Herstellung solcher Materialien, die keiner spezifischen gesetzlichen Regelung unterliegen: Datenbank „Kunststoffempfehlungen“
(BfR-Empfehlungen zu Materialen für den Lebensmittelkontakt)
Hersteller können beim BfR die Aufnahme bestimmter Stoffe in die Empfehlungen beantragen. Genauere Informationen, Hinweise zur aktuellen Rechtslage und Kontaktmöglichkeiten zum Thema finden Sie auf der Info-Seite
Darüber hinaus werden auch Hinweise zu Prüfmethoden für Papier, Karton und Pappe gegeben. Mit diesen Methoden kann die Eignung für den Kontakt mit Lebensmitteln überprüft werden.
Rechtliche Grundlagen
Stellungnahmen
(21 Dokumente)Information
(3 Dokumente)| Datum | Titel | Größe |
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01.10.2010 Information Nr. 003/2011 des BfR |
Neues Gutachten der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit: Bisphenol A in Lebensmittelkontaktmaterialien |
46.6 KB
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26.10.2009 Information Nr. 037/2009 des BfR |
Bisphenol A in Beruhigungssaugern |
33.2 KB
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18.03.2009 Information Nr. 006/2009 des BfR zu einer Studie der Universität Frankfurt am Main |
Hormonell wirkende Substanzen in Mineralwasser aus PET-Flaschen |
70.7 KB
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Präsentationen
(3 Dokumente)| Datum | Titel | Größe |
|---|---|---|
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28.10.2010 Präsentation Dr. Konrad Grob, Kantonales Labor Zürich |
Migration von Mineralöl aus Kartonverpackungen in trockene Lebensmittel |
711.7 KB
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19.04.2010 Präsentation Professor Dr. Dr. Andreas Hensel, Präsident des BfR |
Einführung in die Thematik Endokrine Disruptoren |
540.7 KB
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19.04.2010 Präsentation Professor Dr. Walter Lichtensteiger, Universität Zürich |
OECD Guidelines zu Wirkungstests für Endokrine Disruptoren |
249.3 KB
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Fragen und Antworten
(1 Dokument)| Datum | Titel | Größe |
|---|---|---|
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07.05.2013 FAQ des BfR und des Umweltbundesamtes (UBA) |
Fragen und Antworten zu Phthalat-Weichmachern |
44.9 KB
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