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Allergien

Ob Eier, Nüsse oder Milchprodukte oder Substanzen in Kleidung oder Kosmetika – Nahrungsmittel oder Alltagsprodukte können Allergien verursachen. Das BfR ist aktiv in der Erforschung und Bewertung von Gefahrenquellen für Allergien. Mit seinen Informationen hilft das Institut, Verbraucher vor allergenen Substanzen zu schützen, in Lebensmitteln und Gegenständen des alltäglichen Bedarfs. Der Kontakt mit Allergenen kann auf unterschiedlichste Weise erfolgen, unter anderem über Kosmetik oder Lebensmittel. Auch in der freien Natur kommen Allergene vor. Es handelt sich dabei um normalerweise harmlose Proteine, die das Immunsystem von Allergikern jedoch als Bedrohung wahrnimmt.

Allergien stellen weltweit ein großes gesundheitliches Problem dar. Sie beeinträchtigen die Lebensqualität eines beträchtlichen Teils der Bevölkerung: Rund vier Prozent der Kleinkinder in Mitteleuropa leiden an einer Lebensmittelallergie, zwölf Prozent der 13 bis 14-jährigen Jugendlichen und noch deutlich mehr Erwachsene leiden unter allergischen Reaktionen der Atemwege, des Gastrointestinaltrakts oder der Haut. Zur Allergieauslösung und ihren immunologischen Prozessen sind noch viele Fragen offen. Das BfR beteiligt sich im Rahmen seiner Risikobewertung, seiner Risikokommunikation und seiner wissenschaftlichen Zusammenarbeit daran, Verbraucher besser vor allergenen Substanzen zu schützen.

Unter einer Allergie versteht man verstärkte, spezifische immunologische Abwehrreaktionen, die über das normale Maß hinausgehen. Auslöser für Allergien, so genannte Allergene, können natürlichen Ursprungs (Tiere, Pflanzen, Mikroben) oder auch Stoffe sein, die durch chemische Prozesse hergestellt werden. Menschen kommen über Bedarfsgegenstände, kosmetische Mittel oder Lebensmittel mit Allergenen in Kontakt. Die möglichen Symptome einer immunologischen Reaktion sind saisonal oder ganzjährig auftretender Schnupfen, Nesselsucht, Asthma bronchiale, allergische Entzündungen der Lungenbläschen, lebensbedrohlicher Herz-Kreislaufzusammenbruch, gastrointestinale Beschwerden, Kontaktekzeme oder atopische Hautekzeme (Neurodermitis). Einige dieser Reaktionen können aber auch durch nicht immunologische Mechanismen ausgelöst werden. Allergien lassen sich vermeiden, wenn der Kontakt zu Allergenen verhindert wird. Deswegen ist das Wissen über Allergene, ihr Vorkommen und die Information darüber wichtig.

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Protokoll

 (1)
Datum Titel Größe
26.11.2013
Protokoll
1. Sachverständigengespräch zu Nickel am BfR 65.5 KB
PDF-Datei

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Sonstige

 (2)
Datum Titel Größe
13.03.2007
Pressemitteilung des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV)
Seehofer stellt Aktionsplan gegen Allergien vor 102.0 KB
PDF-Datei
12.09.2006
Kurzprotokoll über ein Sachverständigengespräch im BfR
Lebensmittelallergien - Handlungs- und Forschungsbedarf 103.1 KB
PDF-Datei

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Externe Links

 (1)
Link
Aktionsplan gegen Allergien des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV)

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