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Zahlen und Fakten

Gründung

1. November 2002 als Anstalt des Öffentlichen Rechts im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)

Standort

3 Standorte in Berlin

Hauptsitz: Max-Dohrn-Str. 8-10 (Berlin-Jungfernheide)
Sitz des Präsidenten: Alt-Marienfelde 17-21
Weitere Institutsgebäude: Diedersdorfer Weg 1

Personal

Mitarbeiter insgesamt: 855 (2016)
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler: 345
Azubis: 20

Budget

2016 erhielt das BfR zur Erledigung seiner gesetzlichen Aufgaben 88 Mio. €.

Davon sind selbst eingeworbene Drittmittel (Forschungsprojekte) 3,7 Mio. €.

Ziel

Stärkung des gesundheitlichen Verbraucherschutzes in Deutschland und international.

Arbeitsschwerpunkte

Die im „Gesetz zur Neuorganisation des gesundheitlichen Verbraucherschutzes und der Lebensmittelsicherheit“ vom 14. August 2002 festgelegten Arbeitsschwerpunkte umfassen die

  • gesundheitliche Bewertung der biologischen und stofflich-chemischen Sicherheit von Lebensmitteln,
  • gesundheitliche Bewertung der Sicherheit von Stoffen (Chemikalien, Pflanzenschutzmittel, Biozide) sowie von ausgewählten Produkten (Bedarfsgegenstände, Kosmetika, Tabakerzeugnisse, Textilien und Lebensmittelverpackungen),
  • Risikobewertung von gentechnisch veränderten Organismen in Lebensmitteln, Futtermitteln, Pflanzen, Tieren,
  • die Risikokommunikation und
  • die Entwicklung und Validierung von Ersatz- und Ergänzungsmethoden zu Tierversuchen.

Risikobewertungen

2016 hat das BfR ca. 3000 wissenschaftliche Stellungnahmen erstellt.

Forschung: Drittmittelprojekte

2016 beteiligte sich das BfR an 20 EU-Projekten sowie an 30 Projekten der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und anderen Bundesbehörden.

Gremienarbeit

BfR-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten in mehr als 424 nationalen und internationalen Gremien mit.

Am BfR sind angesiedelt:

Nationale Referenzlaboratorien (NRL)

19 Referenzeinrichtungen, davon 14 NRLs aus dem Bereich Lebensmittelsicherheit, Genetisch veränderte Organismen, Lebensmittelhygiene, Zoonosenerreger und Antibiotikaresistenz-Monitoring und die Obergutachterstelle Wein.

Bundesstelle für Gute-Labor Praxis (GLP)

Zuständig für die nationale und internationale Koordinierung und Harmonisierung GLP-relevanter Fragen sowie für die Überwachung von GLP-Prüfeinrichtungen im In- und Ausland

Deutsches Zentrum zum Schutz von Versuchstieren (Bf3R)

Das BfR nimmt die Aufgabe des „Deutschen Zentrums zum Schutz von Versuchstieren (Bf3R)“ wahr und koordiniert bundesweit alle Aktivitäten mit den Zielen, Tierversuche auf das unerlässliche Maß zu beschränken und Versuchstieren den bestmöglichen Schutz zu gewährleisten.

BfR-Kommissionen

15 Kommissionen beraten das Institut. Sie bündeln den in Deutschland vorhandenen Sachverstand, damit er in internationale Gremien einfließen kann. So ist ein schneller Zugriff auf ein Expertennetzwerk nicht nur in Krisenzeiten gewährleistet.

Nationale Stillkommission

Ihre Aufgabe ist es, das Stillen in Deutschland zu fördern.

EFSA Kontaktstelle

Koordination des wissenschaftlichen Informationsaustauschs zwischen der Europäischen Behörde für Lebens-mittelsicherheit (EFSA) und den in Deutschland für die Lebensmittel- und Futtermittelsicherheit zuständigen öffentlichen Institutionen sowie Beteiligten aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Verbraucherverbänden.

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Eine Einrichtung im Geschäftsbereich des

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Video über das BfR

"Wissenschaft im Dienst des Menschen" - lautet das Leitmotiv des BfR. Dieser Film gibt einen Einblick in die Arbeit des Institutes.