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Zahlen und Fakten
- Gründung
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- Ziel
- Arbeitsschwerpunkte
- Risikobewertungen
- Forschung
- Gremienarbeit
- BfR-Laboratorien
- Bundesstelle für Gute-Labor Praxis (GLP)
- ZEBET - Zentralstelle zur Erfassung und Bewertung von Ersatz- und Ergänzungsmethoden zum Tierversuch
- BfR-Kommissionen
- Nationale Stillkommission
- EFSA Kontaktstelle
1. November 2002 als Anstalt des Öffentlichen Rechts im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV)
3 Standorte in Berlin
Hauptsitz: Max-Dohrn-Str. 8-10 (Berlin-Jungfernheide)
Sitz des Präsidenten: Alt-Marienfelde 17-21
Weitere Institutsgebäude: Diedersdorfer Weg 1
Mitarbeiter insgesamt: 762 (31.12.2011)
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler: 305
Azubis: 36
Zur Erledigung seiner gesetzlichen Aufgaben erhielt das BfR 2011 60,0 Mio. €
Davon selbst eingeworbene Drittmittel 3,32 Mio.
Stärkung des gesundheitlichen Verbraucherschutzes in Deutschland und international.
Die im „Gesetz zur Neuorganisation des gesundheitlichen Verbraucherschutzes und der Lebensmittelsicherheit“ vom 14. August 2002 festgelegten Arbeitsschwerpunkte umfassen die
- gesundheitliche Bewertung der biologischen und stofflich-chemischen Sicherheit von Lebensmitteln,
- gesundheitliche Bewertung der Sicherheit von Stoffen (Chemikalien, Pflanzenschutzmittel, Biozide) sowie von ausgewählten Produkten (Bedarfsgegenstände, Kosmetika, Tabakerzeugnisse, Textilien und Lebensmittelverpackungen),
- Risikobewertung von gentechnisch veränderten Organismen in Lebensmitteln, Futtermitteln, Pflanzen, Tieren,
- die Risikokommunikation und
- die Entwicklung und Validierung von Ersatz- und Ergänzungsmethoden zu Tierversuchen.
2011 hat das BfR ca. 3080 wissenschaftliche Stellungnahmen erstellt.
Das BfR ist 2011 an mehr als 20 EU-Projekten sowie an 30 Projekten der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und anderer Bundesbehörden beteiligt.
Im Jahr 2011 haben BfR-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in 364 nationalen und internationalen Gremien mitgearbeitet.
Am BfR sind angesiedelt:
Nationale Referenzlaboratorien (NRL)
17 Referenzeinrichtungen, davon 14 NRLs aus dem Bereich Lebensmittelsicherheit, Genetisch veränderte Organismen, Lebensmittelhygiene, Zoonosenerreger und Antibiotikaresistenz-Monitoring und die Obergutachterstelle Wein.
Bundesstelle für Gute-Labor Praxis (GLP)
Zuständig für die nationale und internationale Koordinierung und Harmonisierung GLP-relevanter Fragen sowie für die Überwachung von GLP-Prüfeinrichtungen im In- und Ausland
ZEBET - Zentralstelle zur Erfassung und Bewertung von Ersatz- und Ergänzungsmethoden zum Tierversuch
Die ZEBET setzt sich dafür ein, gesetzlich vorgeschriebene Tierversuche, wo immer es möglich ist, durch alter-native Untersuchungsmethoden zu ersetzen. Sie wird von der ZEBET-Kommission zur Bewertung der Ersatz- und Ergänzungsmethoden unterstützt.
15 Kommissionen beraten das Institut. Sie bündeln den in Deutschland vorhandenen Sachverstand, damit er in internationale Gremien einfließen kann. So ist ein schneller Zugriff auf ein Expertennetzwerk nicht nur in Krisenzeiten gewährleistet.
Ihre Aufgabe ist es, das Stillen in Deutschland zu fördern.
Koordination des wissenschaftlichen Informationsaustauschs zwischen der Europäischen Behörde für Lebens-mittelsicherheit (EFSA) und den in Deutschland für die Lebensmittel- und Futtermittelsicherheit zuständigen öffentlichen Institutionen sowie Beteiligten aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Verbraucherverbänden.