Kategorie Forschungsprojekt
  • Toxikologie

Understanding how endocrine disruptors and chemical mixtures of concern target the immune system to trigger or perpetuate disease

Projektstatus
Laufend
Projektstart
Jan 2024
Projektende
Dez 2027
Kurztitel
ENDOMIX
Abteilung
Chemikalien- und Produktsicherheit
Internetseite
https://endomix.eu/

Beschreibung und Zielstellung

Ziel des Projektes ist die Ermittlung der tatsächlichen ExpositionExpositionZum Glossareintrag gegenüber endokrin wirkenden Chemikalien (EDCs) in verschiedenen Bevölkerungsgruppen, das Verständnis ihrer Wirkweise und die Identifikation neuer relevanter Mischungen von EDCs. Durch die Bereitstellung der gewonnenen Erkenntnisse soll zur Verringerung der Exposition gegenüber diesen Chemikalien beigetragen werden. Dabei verfolgt ENDOMIX einen interdisziplinären Ansatz, der die gesamte Kette von bevölkerungsbasierten Daten bis hin zum mechanistischen Verständnis der Wirkweise auf Zell- und Zielorganebene abdeckt. Durch die Kombination von bevölkerungsbasierten Kohortendaten über den gesamten Lebensverlauf, Hochdurchsatz-Screening und Modellierung zur Ermittlung neuer relevanter Mischungen, in-vitro-Zellkulturen inkl. Barriere- und Organoidmodellen, in-vivo-Modellen, Omics- und computergestützten Ansätzen wird ENDOMIX evidenzbasierte Leitlinien und Ratschläge für die Politik und Bürger liefern. Die Auswertung der Expositionsdaten erfolgt zusätzlich unter Berücksichtigung sozialer Aspekte (Lebensstil, Ernährung und Lebensraum). ENDOMIX fokussiert sich bei der Identifizierung der molekularen Mechanismen von EDCs auf Immunzellen und deren nachgeschaltete Signalwege in andere Organe, um die Anfangsstadien von adversen/pathologischen Effekten in verschiedenen Zielorganen zu verstehen (Atemwegserkrankungen und Allergien, kardiometabolische Gesundheit, reproduktive Gesundheit, Diabetes und Adipositas, Autoimmunerkrankungen).
Projekttyp

Drittmittelprojekt

Forschungsschwerpunkt

Wirkungsbezogene Analytik und Risikofrüherkennung

Organisationseinheiten und Partner

Federführende Fachgruppe: Zellbasierte Teststrategien und Toxikogenomik (74)
Kontaktpersonen: Prof. Dr. Albert Braeuning, Dr. Linda Böhmert
Externe Partner: French National Institute of Health and Medical Research, Barcelona Institute for Global Health, Imperial College London, Universität Utrecht, Erasmus University Medical Center, Masaryk-Universität, Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V., EIBIR gemeinnützige GmbH zur Förderung der Erforschung der biomedizinischen Bildgebung, Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH

Mittelgeber und Förderkennzeichen

Europäische Union
Grant Agreement 101136566