Kategorie Forschungsprojekt
  • Toxikologie
  • Expositionsschätzung
  • Alternativmethoden zum Tierversuch

Risikobewertung von Chemikalien mittels humanzentrierter Teststrategien zur Förderung des 3R Prinzips

Projektstatus
Laufend
Projektstart
Jun 2021
Projektende
Nov 2026
Kurztitel
RISK-HUNT3R
Abteilung
Deutsches Zentrum zum Schutz von Versuchstieren und experimentelle Toxikologie

Beschreibung und Zielstellung

Wissenschaft und Gesellschaft fordern zunehmend einen Paradigmenwechsel hin zur Chemikaliensicherheit und Risikobewertung ohne den Einsatz von Tieren. Zusätzlich zu den wachsenden ethischen Bedenken hinsichtlich der Verwendung von Tierversuchen besteht die grundlegende Notwendigkeit, alle potenziellen gesundheitlichen Auswirkungen zu berücksichtigen, die für den Menschen relevant und spezifisch sind. Darüber hinaus werden aufgrund steigender regulatorischer Anforderungen die begrenzten Laborkapazitäten und die hohen Kosten von Tierversuchen zu einer Hürde für die Bereitstellung aller gewünschten Informationsanforderungen für die Stoffsicherheitsbeurteilung. Das Projekt wird integrierte Ansätze entwickeln, validieren und implementieren, um den Weg zur Risikobewertung der nächsten Generation (NGRA) zu weisen. Innovative mechanismus-basierte New-Approach-Methoden (NAMs) werden ausschließlich in vitro und in silico und relevant für die menschliche Gesundheit sein. Durch systematische und iterative Evaluierung seiner NAM-Toolbox wird das Projekt eine Strategie zur Bewertung chemischer ExpositionExpositionZum Glossareintrag, Toxikokinetik und Toxikodynamik optimieren. RISK-HUNT3R wird einen vollständig nachhaltigen Rahmen für NGRA bieten, der für den Menschen relevant ist, vollständig auf tierversuchsfreien Ansätzen basiert und durch die Zusammenarbeit mit Chemikaliensicherheitsbehörden für die Umsetzung geeignet ist.
Projekttyp

Drittmittelprojekt

BFR-Forschungsschwerpunkt

Moderne Methoden in der Toxikologie / Alternativmethoden zum Tierversuch

Organisationseinheiten und Partner

Federführende Fachgruppe: Prüf- und Bewertungsstrategien von Pestiziden (66) Beteiligte BfR-Partner: Chemikalien- und Produktsicherheit, Sicherheit von Pestiziden
Externe Partner: ARTTIC S.A.S., National Institute For Public Health and The Environment, BASF SE, Fraunhofer-Institut für Toxikologie und Experimentelle Medizin, Universität Uppsala, Certara, Universität Konstanz , Hospital del Mar Medical Research Institute Foundation, French National Institute of Health and Medical Research, Liverpool John Moores University, Edelweiss Connect GmbH, European Molecular Biology Laboratory, DTU National Food Institute, BioDetectionSystems, Steinbeis-Transferzentrum CAAT-Europe an der Universität Konstanz, Universität Leiden, BioDetection Systems

Mittelgeber und Förderkennzeichen

Europäische Union
Grant Agreement 964537