Kategorie Forschungsprojekt
  • Expositionsschätzung
  • Alternativmethoden zum Tierversuch

PARC - NGTx Disruption

Projektstatus
Laufend
Projektstart
Mai 2022
Projektende
Apr 2027
Kurztitel
PARC-NGTxC
Abteilung
Deutsches Zentrum zum Schutz von Versuchstieren und experimentelle Toxikologie

Beschreibung und Zielstellung

Die meisten chemischen Karzinogene oder ihre Metaboliten verursachen DNA-Schäden und können durch In-vitro- oder In-vivo-Genotoxizitätsassays nachgewiesen werden. Einige Substanzen können jedoch Krebs induzieren, ohne in derzeit angewandten Genotoxizitätstests nachweisbar zu sein, nämlich nicht-genotoxische Karzinogene (NGTxCs). Aktuell stützt sich die Bewertung einer potenziellen Gefahr durch Chemikalienexposition, die zu Krebs führen könnte, auf langfristige nagetierbasierte Bioassays, die nicht nur zeitaufwändig und kostspielig sind und eine sehr große Anzahl von Tieren erfordern, sondern auch aufgrund begrenzter menschlicher Relevanz in Frage gestellt werden. Daher besteht ein dringender Bedarf für einen Übergang zu In-vitro- und humanrelevanteren Ansätzen, die unser aktuelles Verständnis von Krebs nutzen. Dieses Projekt zielt auf die Verbesserung und Implementierung verschiedener neuartiger Testsysteme ab, die sich mit verschiedenen Aspekten karzinogener Mechanismen befassen. Mit diesen Methoden werden Daten generiert, die für die Entwicklung einer effizienten und zuverlässigen Test- und Bewertungsstrategie zur Sicherstellung des sensitiven und spezifischen Nachweises nicht genotoxischer kanzerogener Verbindungen.
Projekttyp

Drittmittelprojekt

Forschungsschwerpunkt

Moderne Methoden in der Toxikologie

Organisationseinheiten und Partner

Federführende Fachgruppe: Toxikologische Bewertungsstrategien (93)
Kontaktpersonen: Dr. Michael Oelgeschläger, Prof. Dr. Albert Braeuning
Externe Partner: French National Institute for Agriculture, Food, and Environment, National Institute For Public Health and The Environment, Universität Leiden, UK Health Security Agency, French Agency for Food, Environmental and Occupational Health & Safety , French National Institute of Health and Medical Research, Mario Negri Institute for Pharmacological Research, National Institute of Biology, Norwegian Institute for Air Research, Masaryk-Universität, Technische Universität Kaiserslautern, Universität Navarra, National Institute of Health and Medical Research

Mittelgeber und Förderkennzeichen

Europäische Union
Grant Agreement 101057014