Kategorie Forschungsprojekt
  • Toxikologie

PARC Hazard characterization and closing data gaps of emerging mycotoxins (Part II)

Projektstatus
Laufend
Projektstart
Mai 2026
Projektende
Jan 2029
Kurztitel
PARC Natural toxins II
Abteilung
Chemikalien- und Produktsicherheit

Beschreibung und Zielstellung

Neu auftretende Mykotoxine, auch "emerging mycotoxins" genannt, sind nicht regulierte Pilzgifte, die häufig in Lebens- und Futtermitteln vorkommen, deren toxikologische Eigenschaften sowie ihr Beitrag zur gesamten ernährungsbedingten ExpositionExpositionZum Glossareintrag jedoch bislang unzureichend charakterisiert sind. Während für gut untersuchte Mykotoxine bereits regulatorische Grenzwerte bestehen, bestehen für Mykotoxine wie Alternaria-Toxine, Enniatine (ENNs), Beauvericin (BEA) sowie ausgewählte Trichothecene weiterhin erhebliche Datenlücken. Als Fortführung des Projekts Natural Toxins I zielt Natural Toxins II darauf ab, regulatorisch relevante In-vitro-Daten zu erzeugen, um verbleibende Wissenslücken zu Alternaria-Toxinen, ENNs und BEA zu schließen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Untersuchung von Mischungstoxizität unter realistischen Koexpositionsszenarien. Darüber hinaus werden Interaktionen mit biologischen Barrieren, einschließlich Darm-, Plazenta- und Blut-Hirn-Schranke, untersucht. Zusätzlich bewertet das Projekt die toxikologischen Eigenschaften weiterer "emerging mycotoxins", darunter Nivalenol (NIV), Moniliformin (MON), Diacetoxyscirpenol (DAS), Fusarenon-X (FUS-X) und Fusarsäure (FA). Im Fokus stehen dabei Genotoxizität, Immuntoxizität, Wirkmechanismen sowie die Biotransformation dieser Substanzen. Die generierten Daten sollen zukünftige Gefahren- und Risikobewertungen unterstützen und zu einer wissenschaftlich fundierten regulatorischen Entscheidungsfindung im Bereich der Lebens- und Futtermittelsicherheit beitragen.
Projekttyp

Drittmittelprojekt

Forschungsschwerpunkt

Alternativmethoden zum Tierversuch / Gesundheit von Mensch, Tier und Umwelt (One Health) / Internationale Zusammenarbeit / Moderne Methoden in der Toxikologie / Wirkungsbezogene Analytik und Risikofrüherkennung

Organisationseinheiten und Partner

Federführende Fachgruppe: Zellbasierte Teststrategien und Toxikogenomik (74)
Kontaktpersonen: Dr. Anne-Cathrin Behr
Externe Partner: Universität Wien, French Agency for Food, Environmental and Occupational Health & Safety , Benaki Phytopathological Institute, Austrian Institute of Technology, Universität Navarra, National Institute of Health Dr. Ricardo Jorge, Norwegian Institute of Marine Research, Universität Konstanz , Sciensano, Italian National Institute of Health, Norwegian Veterinary Institute

Mittelgeber und Förderkennzeichen

Europäische Union
Grant Agreement 101057014