Kategorie Forschungsprojekt
  • Toxikologie

Metabolic effects of Endocrine Disrupting Chemicals: novel testing METhods and adverse outcome pathways

Projektstatus
Abgeschlossen
Projektstart
Jan 2019
Projektende
Jun 2024
Kurztitel
EDCMET
Abteilung
Lebensmittelsicherheit

Beschreibung und Zielstellung

Das Projekt EDCMET hat zum Ziel, neue und verbesserte Methoden zur Identifizierung und Charakterisierung von metabolischen endokrinen Disruptoren zu entwickeln. Dies umfasst Methoden in silico, in vitro und in vivo. Der Beitrag des BfRkurz fürBundesinstitut für Risikobewertung zurm Projekt besteht insbesondere in der Entwicklung von Testsystemen zur Charakterisierung des steatotischen Potentials von Testsubstanzen sowie zur Aktivität von Fremdstoff-aktivierten Kernrezeptoren, denen eine entscheidende Rolle nicht nur in der Entwicklung von Steatose zukommt, sondern die auch bei verschiedenen anderen toxikologischen Wirkmechanismen wichtige molekulare Schalter sind. Letztendlich soll das Projekt dazu beitragen, neue Methoden bereitzustellen, um in einem regulatorischen Kontext metabolisch endokrin wirksame Substanzen zu identifizieren und damit den gesundheitlichen Verbraucherschutz zu verbessern.

Ergebnis

Das Projekt wurde erfolgreich abgeschlossen. Testsubstanzen mit bekannter oder vermuteter metabolischer endokriner Aktivität wurden ausgewählt und anhand verschiedener Testsysteme charakterisiert. Der Beitrag des BfRkurz fürBundesinstitut für Risikobewertung lag hier bei Testsystemen mit menschlichen Leberzellen zur Bestimmung der Kernrezeptoraktivierung, Transkriptionsänderung und Steatoseinduktion. Die Methoden wurden im Rahmen des Projekts weiterentwickelt und optimiert. Die Testmethode zur Bestimmung der Triglyceridakkumulation in HepaRG-Zellen konnte erfolgreich bis zur Prävalidierungsphase vorangetrieben werden. Diese Prävalidierung, die eine spätere Validierung und regulatorische Nutzung des Testsystems zum Ziel hat, wird im Rahmen der PEPPER-Initiative weitergeführt. Ein umfangreiches Protokoll der Methoden zur AOP-basierenden Steatosetestung wurde veröffentlicht.
Projekttyp

Drittmittelprojekt

BFR-Forschungsschwerpunkt

Moderne Methoden in der Toxikologie / Wirkungsbezogene Analytik und Risikofrüherkennung

Organisationseinheiten und Partner

Federführende Fachgruppe: Zellbasierte Teststrategien und Toxikogenomik (74)
Kontaktpersonen: Prof. Dr. Albert Braeuning, Dr. Dajana Lichtenstein
Externe Partner: Eberhard Karls Universität Tübingen, Wageningen University & Research, University of Leeds, National Centre for Biotechnolgy, University of Eastern Finland, University of Oulu, Eurosafe, PamGene International B.V., Karls-Universität, Norwegian University of Science and Technology

Mittelgeber und Förderkennzeichen

Europäische Union
Grant Agreement 825762