Kategorie Forschungsprojekt
  • Toxikologie
  • Risikokommunikation

Koordinierung des German National Hub im Rahmen der Europäischen Partnerschaft "Partnership for the Assessment of Risks from Chemicals (PARC)” durch einen National Hub Contact Point

Projektstatus
Laufend
Projektstart
Dez 2021
Projektende
Apr 2029
Kurztitel
PARC-NHCP
Abteilung
Forschungsstrategie und -koordination

Beschreibung und Zielstellung

Die „European Partnership for the Assessment of Risks from Chemicals (PARC)“ („Europäische Partnerschaft für die Risikobewertung von Chemikalien“) wird die europäische Zusammenarbeit, die Forschung und das Wissen um die Risikobewertung von Chemikalien voranbringen und erweitern sowie zu entsprechenden methodischen Fertigkeiten schulen. Die Ergebnisse sollen helfen europäische und nationale Strategien auf den Weg zu bringen, mit denen die Risiken durch gefährliche chemische Stoffe für Gesundheit und Umwelt reduziert werden. Ebenso werden sie dazu beitragen, Tierversuche zu verringern und Risikobewertungsstrategien der nächsten Generation zu verwirklichen. Für PARC sind nationale Expertengremien, sogenannte National Hubs (NHs), vorgesehen, die neben den Partnern zusätzliche wissenschaftliche Expertise im Bereich der Forschung und der Risikobewertung von Chemikalien einbringen. Darüber hinaus sollen deutsche Stakeholder und Entscheidungsträger aus verschiedenen Forschungscommunities im NH vernetzt werden, um Ergebnisse aus PARC zu diskutieren und zusätzlich Expertise, Wissen und Bedürfnisse in die Partnerschaft einzubringen. Ein weiteres zentrales Ziel der NH-Arbeit ist die Information der (Fach-)Öffentlichkeit über die PARC-Ergebnisse. Jedes teilnehmende Land ist dazu aufgerufen, eine nationale Kontaktstelle für PARC (National Hub Contact Point, NHCP) einzurichten. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfRkurz fürBundesinstitut für Risikobewertung) und das Umweltbundesamt (UBAkurz fürUmweltbundesamt) nehmen diese NHCP-Funktion gemeinsam wahr. Ziel des Vorhabens ist die Einrichtung und Koordinierung eines deutschen NHCPs samt Geschäftsführung. Die gemeinsame Aufgabenwahrnehmung der NHCP-Funktion schafft eine „Brücke“ zwischen den Forschungscommunities der Human- und Umwelttoxikologie, um den Schutz von Mensch und Umwelt weiter zu verbessern. Zusätzlich sollen der wissenschaftliche Erkenntnisgewinn und ein gemeinsam etabliertes Kommunikationskonzept die Basis zur Gestaltung der künftigen wissenschaftlichen Risikobewertung bilden
Projekttyp

Drittmittelprojekt

Forschungsschwerpunkt

Moderne Methoden in der Toxikologie / Nachweis von Kontaminanten und zur Bewertung chemischer Risiken / Internationale Zusammenarbeit

Organisationseinheiten und Partner

Federführende Fachgruppe: Forschungsstrategie und -koordination (FSK) Beteiligte BfR-Partner: Risikokommunikation, Sicherheit von Pestiziden
Externe Partner: Umweltbundesamt

Mittelgeber und Förderkennzeichen

Bundesministerium für Bildung und Forschung
01DT21043A