Antimikrobielle Resistenzen (
AMRkurz fürAntimicrobial resistance (Resistenzen gegenüber Wirkstoffen)), insbesondere Antibiotikaresistenzen, haben sich zu einer ernsthaften grenzüberschreitenden Bedrohung der Gesundheit entwickelt. Zur Bekämpfung antimikrobieller Resistenzen ist ein globaler Ansatz erforderlich, der Sensibilisierung, Überwachung, antimikrobielle Stewardship (AMS) und Prävention/Kontrolle (IPC) kombiniert bei gleichzeitiger Sicherstellung des Zugangs zu Antibiotika und Diagnostika. Solche Interventionen müssen auf einer One-Health-Perspektive basieren und die Wechselwirkungen zwischen Mensch, Tier und Umwelt berücksichtigen. Im Anschluss an den EU-Aktionsplan „One Health“ gegen
AMRkurz fürAntimicrobial resistance (Resistenzen gegenüber Wirkstoffen) aus dem Jahr 2017, um Europa zu einer Best-Practice-Region zu machen, und an die erste Europäische Gemeinsame Aktion (JA) zu
AMRkurz fürAntimicrobial resistance (Resistenzen gegenüber Wirkstoffen) und gesundheitsassoziierten Infektionen (EU-JAMRAI) wird dieses neue JA, EU-JAMRAI 2, Mitgliedstaaten/assoziierte Länder (MS/AC) bei ihren Bemühungen unterstützen, ihren Nationalen Aktionsplan (NAP) zu
AMRkurz fürAntimicrobial resistance (Resistenzen gegenüber Wirkstoffen) zu entwickeln und zu aktualisieren.
Es trägt zu mehreren politischen Prioritäten von EU4Health gegen
AMRkurz fürAntimicrobial resistance (Resistenzen gegenüber Wirkstoffen) bei:
• Stärkung der MS/AC-Koordination;
• Stärkung der Reaktionsfähigkeit der Gesundheitssysteme;
• Gewährleistung des Zugangs zu kritischen Arzneimitteln und Medizinprodukten;
• Schutz der Bürger.
Der Erfolg von EU-JAMRAI 2 wird sichergestellt durch:
• Sein „One Health“-Rahmenwerk, an dem Ministerien, Behörden und Institutionen beteiligt sind, die für Tiergesundheit und Umweltfragen zuständig sind, sowie konkrete Maßnahmen zum Schutz der Umwelt;
• Einbindung von 30 MS/AC, die jeweils einen EU-JAMRAI-Verbindungspartner benennen, um die Übernahme der EU-JAMRAI 2-Ergebnisse in den jeweiligen NAP zu gewährleisten;
Maßnahmen und Kapazitätsaufbau durch verschiedene Unterstützungsprogramme, darunter Piloten, Mentoring/Beobachter, Vor-Ort-Besuche und Schulungen.
• Verhaltenswissenschaft mit Aktivitäten zur Identifizierung und Beseitigung von Hindernissen, die die Umsetzung von AMS/IPC-Maßnahmen behindern