Kategorie Forschungsprojekt
  • Toxikologie

Gefahrenidentifizierung und Gefahrencharakterisierung der Mykotoxine Enniatine und Alternaria Toxine zur Schließung von Datenlücken und Verbesserung der humanen gesundheitlichen Risikobewertung

Projektstatus
Laufend
Projektstart
Mai 2022
Projektende
Apr 2026
Kurztitel
PARC-Mycotoxins
Abteilung
Referenzzentrum Lebens- und Futtermittelanalytik

Beschreibung und Zielstellung

Für natürliche Toxine wie z. B. Mykotoxine gibt es keine Hersteller oder Lieferanten, die für die Bereitstellung von toxikologischen Daten verantwortlich sind wie es z. B. bei Industriechemikalien oder Pestiziden der Fall ist. Aufgrund des Klimawandels wird die ExpositionExpositionZum Glossareintrag des Menschen gegenüber natürlichen Toxinen wahrscheinlich noch weiter zunehmen, weshalb von behördlicher Seite Daten zur Verbesserung der Risikobewertung und des Verbraucherschutzes gefordert wurden. Demzufolge wurde das Projekt konzipiert, um Datenlücken in Bezug auf die wichtigsten Vertreter der neuartigen Mykotoxingruppen Enniatine und Alternaria Toxine im Sinne der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSAkurz fürEuropean Food Safety Authority (Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit)) zu schließen. Die Ergebnisse der Studie werden benötigt, um die kritischen toxikologischen Wirkungen der Toxine für mögliche nachfolgende in vivo Studien zu ermitteln, welche zur Festlegung gesundheitsbezogener Richtwerte und zur Durchführung einer angemessenen Risikobewertung sowie für einen effizienten gesundheitlichen Verbraucherschutz erforderlich sind.
Projekttyp

Drittmittelprojekt

Forschungsschwerpunkt

Moderne Methoden in der Toxikologie / Wirkungsbezogene Analytik und Risikofrüherkennung / Internationale Zusammenarbeit / Alternativmethoden zum Tierversuch

Organisationseinheiten und Partner

Federführende Fachgruppe: Toxine (52)
Kontaktpersonen: Dr. Jessica Dietrich
Beteiligte BfR-Partner: Lebensmittelsicherheit
Externe Partner: French Agency for Food, Environmental and Occupational Health & Safety , Universität Wien, Italian National Institute of Health, Benaki Phytopathological Institute, Norwegian Veterinary Institute, Sciensano, Universität Navarra, National Institute of Biology, Wageningen University & Research, National Institute of Health Dr. Ricardo Jorge, Norwegian Institute of Public Health, Norwegian Institute of Marine Research, French National Research and Safety Institute for the Prevention of Occupational Accidents and Diseases, National Institute of Occupational Health, Fraunhofer-Institut für Toxikologie und Experimentelle Medizin

Mittelgeber und Förderkennzeichen

Europäische Union
Grant Agreement 101057014