Kategorie Forschungsprojekt
  • Expositionsschätzung
  • Toxikologie

Development of roadmaps for action on risk assessment of combined exposure to multiple chemicals

Projektstatus
Abgeschlossen
Projektstart
Jan 2022
Projektende
2022
Kurztitel
RaceMic
Abteilung
Sicherheit von Pestiziden

Beschreibung und Zielstellung

Ziel des Projektes ist, dass EFSAkurz fürEuropean Food Safety Authority (Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit) und ihre Partner bis 2030 für die routinemäßige Durchführung von Risikobewertungen für die menschliche Gesundheit bei einer Vielzahl von Chemikalien in allen Tätigkeitsbereichen der EFSAkurz fürEuropean Food Safety Authority (Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit) gerüstet sind. Zur Erleichterung dieser Bemühungen wurde ein Aktionsplan entwickelt, in dem die derzeit für die Risikobewertung von Gemischen verfügbaren Methoden, Daten und Instrumente kartiert und aktuelle wissenschaftliche Lücken, einschließlich Herausforderungen und Blockaden, ermittelt wurden. Die Ergebnisse zeigen, dass umfangreiche Methoden, Daten und Instrumente für die Risikobewertung von Pestizidgemischen über die Nahrung zur Verfügung stehen, dass aber noch mehrere wissenschaftliche Lücken für die ExpositionExpositionZum Glossareintrag gegenüber Pestizidgemischen, die nicht über die Nahrung aufgenommen werden, bestehen. Bei Lebensmittelzusatzstoffen und bestimmten Kontaminanten wurde festgestellt, dass die Bereitschaft zur Risikobewertung von Gemischen im Vergleich zu Lebensmittelkontaktmaterialien und der Risikobewertung von siloübergreifenden Gemischen recht hoch ist. Die festgestellten wissenschaftlichen Lücken wurden nach ihren Auswirkungen auf die Durchführung der Risikobewertung von Gemischen geordnet, und als Ergebnis wurden zehn mehrjährige Projektvorschläge definiert, um diese wissenschaftlichen Lücken kurz-, mittel- und langfristig zu schließen. Der Fahrplan enthält auch Vorschläge und Prioritäten für eine Reihe von Arbeitsbereichen in den Regelungsbereichen Pestizide, Materialien mit Lebensmittelkontakt, Kontaminanten, Lebensmittelzusatzstoffe sowie im übergreifenden Bereich der Chemikalien. Neben den wissenschaftlichen Vorschlägen wurden auch Empfehlungen zur Verbesserung der Einbeziehung von Interessengruppen und der Kommunikation über die Risikobewertung von Gemischen untersucht. Dazu gehören unter anderem die Erstellung eines Online-Katalogs von Instrumenten, Methoden & Daten f. d. Risikobewertung von Gemischen sowie regelmäßiger Informationsautausch.

Ergebnis

Das Ziel der EFSAkurz fürEuropean Food Safety Authority (Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit) besteht darin, dass die Agentur und ihre Partner bis 2030 für die routinemäßige Durchführung der Risikobewertung für die menschliche Gesundheit bei einer Vielzahl von Chemikalien in allen Tätigkeitsbereichen der EFSAkurz fürEuropean Food Safety Authority (Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit) gerüstet sind. Zur Erleichterung dieser Bemühungen wurde ein Aktionsplan entwickelt, in dem die derzeit für die Risikobewertung von Gemischen verfügbaren Methoden, Daten und Instrumente kartiert und aktuelle wissenschaftliche Lücken, einschließlich Herausforderungen und Blockaden, ermittelt wurden. Die Ergebnisse zeigen, dass umfangreiche Methoden, Daten und Instrumente für die Risikobewertung von Pestizidgemischen über die Nahrung zur Verfügung stehen, dass aber noch mehrere wissenschaftliche Lücken für die Exposition gegenüber Pestizidgemischen, die nicht über die Nahrung aufgenommen werden, bestehen. Bei Lebensmittelzusatzstoffen und bestimmten Kontaminanten wurde festgestellt, dass die Bereitschaft zur Risikobewertung von Gemischen im Vergleich zu Lebensmittelkontaktmaterialien und der Risikobewertung von siloübergreifenden Gemischen recht hoch ist. Die festgestellten wissenschaftlichen Lücken wurden nach ihren Auswirkungen auf die Durchführung der Risikobewertung von Gemischen geordnet, und als Ergebnis wurden zehn mehrjährige Projektvorschläge definiert, um diese wissenschaftlichen Lücken kurz-, mittel- und langfristig zu schließen. Der Fahrplan enthält auch Vorschläge und Prioritäten für eine Reihe von Arbeitsbereichen in den Regelungsbereichen Pestizide, Materialien mit Lebensmittelkontakt, Kontaminanten, Lebensmittelzusatzstoffe sowie im übergreifenden Bereich der Chemikalien. Neben den wissenschaftlichen Vorschlägen wurden auch Empfehlungen zur Verbesserung der Einbeziehung von Interessengruppen und der Kommunikation über die Risikobewertung von Gemischen untersucht. Dazu gehören unter anderem die Erstellung eines Online-Katalogs von Instrumenten, Methoden und Daten für die Risikobewertung von Gemischen sowie die Organisation regelmäßiger Webinare/Workshops zur Förderung des Informationsaustauschs zwischen den Interessengruppen und die effizientere Nutzung der nationalen Kommunikationszentren für Lebensmittelsicherheit für die Kommunikation mit der breiten Öffentlichkeit.
Projekttyp

Drittmittelprojekt

Forschungsschwerpunkt

Moderne Methoden in der Toxikologie / Nachweis von Kontaminanten und zur Bewertung chemischer Risiken

Organisationseinheiten und Partner

Federführende Fachgruppe: Prüf- und Bewertungsstrategien von Pestiziden (66)
Kontaktpersonen: Dr. Philip Marx-Stölting
Beteiligte BfR-Partner: Risikokommunikation
Externe Partner: National Institute For Public Health and The Environment, Technische Universität Dänemark

Mittelgeber und Förderkennzeichen

Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit
NP/EFSAkurz fürEuropean Food Safety Authority (Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit)/ED/2021/01