Kategorie Forschungsprojekt
  • Mikrobiologie
  • Risikokommunikation

Bridging Knowledge, Communication, and Action for Food Safety in a Changing Climate

Projektstatus
Laufend
Projektstart
Nov 2024
Projektende
Oct 2027
Kurztitel
AMBROSIA
Abteilung
Informationstechnik

Beschreibung und Zielstellung

Das übergeordnete Ziel des Ambrosia-Projekts besteht darin, den europäischen Ansatz zur Lebensmittelsicherheit im Hinblick auf die Auswirkungen des Klimawandels zu verändern. Im Rahmen des Projekts wird eine Plattform für die Integration von Klimadaten mit Daten zur Lebensmittelsicherheit entwickelt, eingesetzt und erprobt, um Risiken und Gefahren für die Lebensmittelsicherheit, die von Ereignissen oder Prozessen des Klimawandels ausgehen zu überwachen, zu kommunizieren und vorherzusagen. Das Ambrosia-Projekt wird die derzeitige Verlagerung hin zu einem weitaus stärkeren Einsatz digitaler Sensoren bei der Überwachung von Lebensmittelrisiken und -gefahren unterstützen und durch die enge Zusammenarbeit mit Akteuren aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Klimamodellierung und -vorhersage die Vorhersage wahrscheinlicher neuartiger Risikoquellen und Gefahren für die wichtigsten Lebensmittelgruppen, die von den EU-Bürgern verzehrt werden, ermöglichen. Dabei wird eine Vielzahl von Datenquellen genutzt (von der RASSF-Datenbank der Europäischen Kommission bis hin zu Klimamodelldatensätzen wie dem CMIP). Das Ambrosia-Projekt baut auf den Kernergebnissen des DiTECT-Projekts auf und nutzt einen Multi-Stakeholder-Forschungsansatz, um den Einsatz von KI-Techniken (Deep Learning für prädiktive Modellierung) im Bereich der Lebensmittelsicherheit in vollem Umfang nutzen zu können. Die Projektpartner haben auf einzigartige Weise Daten aus der gesamten Produktionsphase in vier landwirtschaftlichen Bereichen gesammelt, die eine reichhaltige Grundlage bilden. Darüber hinaus wird das Projekt eine Auswahl von Schlüsselakteuren einbeziehen, darunter Forscher, Lebensmittelunternehmen, Technologieanbieter und Regierungsbehörden.
Projekttyp

Drittmittelprojekt

BFR-Forschungsschwerpunkt

Gesundheit von Mensch, Tier und Umwelt (One Health)

Organisationseinheiten und Partner

Federführende Fachgruppe: Warenkettenmodellierungen und Künstliche Intelligenz (1IZ)
Kontaktpersonen: Matthias Filter, Dr. Michael Zarske
Externe Partner: Universität Maastricht, E1 Data Science LTD

Mittelgeber und Förderkennzeichen

Europäische Union
Grant Agreement 101181300