Kategorie Forschungsprojekt
  • Toxikologie

3D-Druck eines humanisierten Lebermodells für die Infektions- und Tumorforschung

Projektstatus
Laufend
Projektstart
2022
Projektende
Dez 2026
Kurztitel
EC3R
Abteilung
Chemikalien- und Produktsicherheit
Internetseite
http://www.ec3r.org

Beschreibung und Zielstellung

Das Projekt stellt die Bioprinting-Technologie dem EC3R-Forschungskonsortium zur Verfügung. 3D-Bioprinting hat großes Potential, humanisierte Organmodelle aus mehreren Zelltypen mit hoher räumlicher Auflösung zu generieren. Das Projekt wird ein fortgeschrittenes Leber-Modell aus verschiedenen Zelltypen entwickeln, die biologisch relevant angeordnet sind. Zusätzlich zu Parenchymzellen werden verschiedene nicht-parenchymale Zellen wie Endothelzellen, Stellate Cells und Makrophagen, die als essentiell für die biologischen Funktionen der Leber gelten, integriert. Bisherige in der Literatur beschriebene derartige Modelle, teils sehr komplex, basieren in der Regel auf nicht kommerziell erhältlichen oder patentgeschützten Druckern und Materialien, so dass sie nur beschränkt für die Wissenschaft zur Verfügung stehen. Im Projekt wird diese Problematik durch den ausschließlichen Einsatz von kommerziell in ausreichender Menge verfügbaren Materialien adressiert. 3D-Lebermodelle werden weiteren Partnern im EC3R-Verbund zur Verfügung gestellt für verschiedene 3R-relevante Projekte. Im Projekt soll das entwickelte 3D-Lebermodell für Toxizitätsstudien von Verbindungen wie beispielsweise Pyrrolizidinalkaloiden und bestimmten Pestizidverbindungen verwendet werden.
Projekttyp

Drittmittelprojekt

Forschungsschwerpunkt

Alternativmethoden zum Tierversuch / Moderne Methoden in der Toxikologie

Organisationseinheiten und Partner

Federführende Fachgruppe: Zellbasierte Teststrategien und Toxikogenomik (74) Externe Partner: Institut für Biotechnologie

Mittelgeber und Förderkennzeichen

Einstein-Stiftung Berlin