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Fragen und Antworten zu Tätowiermitteln

FAQ des BfR vom 13. Oktober 2017

In Deutschland sind rund 9 % der Bevölkerung tätowiert, Tendenz steigend. In der Gruppe der 16- bis 29-Jährigen sind es bereits 23 %. Tätowiermittel können aus vielen unterschiedlichen Einzelsubstanzen bestehen, die für diese Anwendung nicht gesundheitlich bewertet sind. Für Tätowierungen werden meist organische Pigmente verwendet, die eine hohe Farbbrillianz aufweisen. In Permanent Make-ups kommen Eisenoxide und Ruße zum Einsatz. Problematische Inhaltsstoffe in Tätowiermitteln sind z.B. kanzerogene aromatische Amine als Spaltprodukte organischer Farbmittel oder als Verunreinigungen sowie Schwermetalle und Konservierungsmittel und eine Vielzahl an Inhaltsstoffen mit zum Teil unklarer Funktion wie Hexachlorbenzol, Schellack oder ätherische Öle. Ferner gibt es inzwischen Tätowiermittel mit Spezialeffekten wie z.B. „Glow-in-the-dark“, deren Inhaltsstoffe weitgehend unbekannt sind. Unerwünschte akute Reaktionen im Zusammenhang mit Tätowierungen sind Infektionen, Fremdkörperreaktionen, Narbenbildung oder allergische Reaktionen. Über die Langzeitwirkungen von Tätowiermitteln ist wenig bekannt. Das Bundesinstitut für Risikobewertung hat Fragen und Antworten zu Tätowiermitteln zusammengestellt.

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13.10.2017
FAQ des BfR
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