Wahrnehmung von Gesundheits- und Verbraucherrisiken Bevölkerungsbefragung zum BfRkurz fürBundesinstitut für Risikobewertung-Verbrauchermonitor 2026
Darum geht es:
Das BfRkurz fürBundesinstitut für Risikobewertung hat im August 2026 eine Bevölkerungsbefragung (BfRkurz fürBundesinstitut für Risikobewertung-Verbrauchermonitor) durchgeführt, um die öffentliche Wahrnehmung von Gesundheits- und Verbraucherthemen zu untersuchen. Ziel war es, die Bekanntheit von Risiken, die empfundene Beunruhigung, das Informationsverhalten sowie das Vertrauen in verschiedene Akteure und Institutionen zu analysieren.
Die Ergebnisse zeigen:
- Mikroplastik in Lebensmitteln oder Kosmetika sowie antibiotikaresistente Keime in Fleisch oder Geflügel dominieren die Risikowahrnehmung der Bevölkerung. Sie sind die bekanntesten Themen und lösen die größte Beunruhigung aus.
- Gleichzeitig fühlen sich die Verbraucherinnen und Verbraucher bei vielen Themen eher mäßig oder schlecht informiert, und spezifischere Stoffe wie Trifluoressigsäure (TFA) sind weitgehend unbekannt.
- Während das Vertrauen in medizinisches Fachpersonal sehr hoch ist, stoßen Informationen, die von Künstlicher Intelligenz (KI) oder Online-Persönlichkeiten stammen, auf große Skepsis.
Zudem wird die grundsätzliche Sicherheit von alltäglichen Konsumgütern differenziert bewertet: Während knapp die Hälfte der Bevölkerung in Deutschland gekaufte Lebensmittel als sicher einstuft, werden Reinigungsmittel und chemische Haushaltsprodukte kritisch betrachtet.