Kategorie Mitteilungen
Mitteilung Nr. 040/2026

Stärkung der Lebensmittelsicherheit Gemeinsame Absichtserklärung zur engeren Zusammenarbeit mit Australien und Neuseeland unterzeichnet

Darum geht es:

Am 2. Juli 2026 unterzeichneten die Food Standards Australia New Zealand (FSANZ) und das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfRkurz fürBundesinstitut für Risikobewertung) eine gemeinsame Absichtserklärung in Berlin, die die Zusammenarbeit der beiden Institutionen im Bereich der Lebensmittelsicherheit stärkt. 

Neben der Unterzeichnung der gemeinsamen Erklärung, tauschten sich Vertreterinnen und Vertreter der beiden Einrichtungen unter anderem zu aktuellen Themen aus dem Bereich der Risikokommunikation, der Rolle von Künstlicher Intelligenz (KI) in Krisenprävention bzw. -management und Risikobewertung von PFAS (Per- und polyfluorierte Alkylverbindungen) aus. 

Die Food Standards Australia New Zealand (FSANZ) ist eine unabhängige, gesetzlich verankerte Behörde, die Teil des Gesundheitsressorts der australischen Regierung ist. Ihr Fokus liegt insbesondere auf der Festlegung von Standards für sichere Lebensmittel in Australien und Neuseeland. In Australien koordiniert die FSANZ auch die Überwachung sowie das Rückrufsystem von Lebensmitteln und führt aktiv Forschungen durch. Außerdem unterstützt sie das Australian Department of Agriculture, Fisheries and Forestry bei seiner Inspektion von eingeführten Lebensmitteln. Vertreten wurde die FSANZ durch Christel Leemhuis, die Generaldirektorin des Bereiches Public Health. Für das BfRkurz fürBundesinstitut für Risikobewertung unterschrieb dessen Präsident Andreas Hensel die gemeinsame Absichtserklärung (Joint Declaration of Intent, JDI).

Bereits während der 7. Jahressitzung des International Heads of Food Agencies Forums im April 2026 in Auckland, gab es bilaterale Gespräche zwischen den Leitungen des BfRkurz fürBundesinstitut für Risikobewertung und der FSANZ zu Fragen der möglichen weiteren Zusammenarbeit.

Genauere Ziele wurden nun in der Absichtserklärung festgehalten. Im Mittelpunkt der JDI steht die Kooperation und Zusammenarbeit der Einrichtungen insbesondere im Bereich der wissenschaftlichen Forschung. Durch den Austausch von Wissen werden die Gesundheit und die Sicherheit der Verbraucherinnen und Verbraucher beider Seiten noch weiter gestärkt. Auch sollen langfristig die Möglichkeiten zur Einrichtung von Arbeitsgruppen erweitert werden. Die Kooperation kann zukünftig auch gemeinsame Workshops und Schulungsprogramme, regelmäßig stattfindende Treffen und wissenschaftliche und technologische Zusammenarbeit auf der Grundlage gegenseitiger Interessen beinhalten.