Kategorie Forschungsprojekt
  • Expositionsschätzung

Zusammenhänge zwischen Ernährungsweisen und interner Exposition von Mykotoxinen bei Erwachsenen in Ghana und ghanaischen Migranten in Europa

Projektstatus
Laufend
Projektstart
Apr 2025
Projektende
Mar 2028
Kurztitel
Mycotoxins Ghana
Abteilung
Lebens- und Futtermittelsicherheit in der Nahrungskette

Beschreibung und Zielstellung

Mykotoxine, die toxischen sekundären Metabolite von Schimmelpilzen, stellen anerkannte Herausforderungen für die Wahrung der Lebensmittel- und Ernährungssicherheit, insbesondere in Subsahara-Afrika, dar. Aufgrund der diversen ernsthaften gesundheitlichen Effekte der Mykotoxine ist eine hohe Mykotoxinexposition von großer Bedeutung für die öffentliche Gesundheit. Allerdings fehlen notwendige Daten zur Mykotoxinexposition und relevanten Lebensmittelquellen in vielen Ländern der Subsahara-Afrika-Region und insbesondere in Ghana. Folglich zielt das Projekt auf die Charakterisierung der internen Exposition gegenüber relevanten Mykotoxinen und der damit assoziierten Nahrungsaufnahme bei ghanaischen Erwachsenen ab, unter Berücksichtigung der unterschiedlichen geographischen Lebensräume (ländliche Region in Ghana sowie in Berlin lebende ghanaische Migranten). Zusätzlich sollen als gesundheitspolitische Ziele das Bewusstsein für die gesundheitliche Belastung der ghanaischen Bevölkerung durch die interne Mykotoxinexposition geweckt, Risikominimierungsaktivitäten und Stellungnahmen unter Beteiligung relevanter Interessensvertreter und Entscheidungsträger in Ghana erarbeitet und eine Informationskampagne für die ghanaische Bevölkerung lanciert werden. Analysen werden auf Teilstichproben zweier Studien basieren, welche Blut- und Morgenurinproben sowie vollständige Daten zu Basischarakteristika und Nahrungsaufnahme bereitstellen: der Berliner Subpopulation der „Research on Obesity and Diabetes among African Migrants“ (RODAM)-Studie und der Nachuntersuchung der „Intermittent Preventive Treatment for Malaria in Infancy“ (IPTi)-Studie.
Projekttyp

Drittmittelprojekt

BFR-Forschungsschwerpunkt

Expositionsabschätzung und Bewertung biologischer Risiken

Organisationseinheiten und Partner

Federführende Fachgruppe: Humanstudienzentrum Gesundheitlicher Verbraucherschutz (8HSZ)
Kontaktpersonen: Prof. Dr. Cornelia Weikert, Dr. Katharina Penczynski
Externe Partner: Westfälische Wilhelms-Universität Münster, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Kwame Nkrumah University of Science and Technology, Charité - Universitätsmedizin Berlin, Universität Münster

Mittelgeber und Förderkennzeichen

Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft
2822DOKO12