Kategorie Forschungsprojekt
  • Mikrobiologie

Verfahren und Systeme zur Identifizierung von neuen Lebensmittelrisiken

Projektstatus
Abgeschlossen
Projektstart
Apr 2017
Projektende
Apr 2020
Kurztitel
DEMETER
Abteilung
Biologische Sicherheit

Beschreibung und Zielstellung

Die frühzeitige Erkennung neu auftretender Risiken in der Lebensmittel- (und Futtermittel-) Kette ist von größter Bedeutung, wenn der europäische Verbraucher durch rechtzeitige und wirksame Präventivmaßnahmen geschützt werden soll. Durch den zunehmenden globalen Handel werden die Lebensmittelketten komplexer, sowohl in Bezug auf die geografische Ausdehnung als auch auf den schnellen Vertrieb von Waren. Die zunehmende Komplexität der Kette erschwert die Überwachung und Bewertung aller Faktoren, die zu Veränderungen der Lebensmittelsicherheitsrisiken in einer bestimmten Kette führen. So kann ein Problem, das gestern noch in einem Gebiet auftrat, morgen an einem anderen Ort zur Krise werden. Der Einsatz neuer Data-Mining- und Data-Science-Lösungen (digitale Technologien) kann dazu beitragen, die derzeitigen Beschränkungen zu überwinden und aufkommende Probleme der Lebensmittelsicherheit frühzeitig zu erkennen, so dass rechtzeitig Maßnahmen ergriffen werden können, um zu verhindern, dass sie zu einem Risiko für die Lebensmittelsicherheit werden. Die Vorteile digitaler / datengesteuerter Lösungen sind zahlreich. Der Prozess der Erkennung neu auftretender Risiken in der Europäischen Union muss daher digitale Technologien und die Anwendung von „Big Data“-Analysen nutzen, um neu auftretende Risiken für die Lebensmittelsicherheit in einem zunehmend komplexen und geografisch verstreuten Lebensmittelnetz zu erkennen. Die in diesem Projektvorschlag vorgeschlagenen Ziele und Forschungsarbeiten sind speziell darauf ausgerichtet, die derzeitigen (und künftigen) Verfahren der EFSAkurz fürEuropean Food Safety Authority (Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit) zur Ermittlung neu auftretender Risiken zu unterstützen, indem eine Reihe integrierter, quelloffener Lösungen bereitgestellt wird, die alle

Ergebnis

Die im DEMETER-Projekt geplanten Ziele und Forschungsarbeiten waren speziell darauf ausgerichtet, die derzeitigen (und künftigen) EFSAkurz fürEuropean Food Safety Authority (Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit)-Verfahren zur Identifizierung neu auftretender Risiken zu unterstützen. Es wurde eine Gemeinschaftsressource bereitgestellt, die es der EFSAkurz fürEuropean Food Safety Authority (Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit) und den Behörden der EU-Mitgliedstaaten ermöglicht, Daten, Data-Mining-Wissen und Methoden über eine neue technische Plattform schnell und effektiv auszutauschen. Dies geschah durch die Entwicklung eines Prototyps der Emerging Risks Knowledge Exchange Platform (ERKEP), die auf einem Content Management System (CMS) und KNIME-Datenanalyse-Workflows (DAWs) basiert. Der Prototyp ERKEP kann die EFSAkurz fürEuropean Food Safety Authority (Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit) und die EREN-Mitglieder dabei unterstützen, ihr Wissen effektiver auszutauschen und so zu einer früheren Identifizierung neu auftretender Risiken beizutragen. Insbesondere die CMS-Komponente bietet eine Plattform für den einfachen und effektiven Austausch von Daten, Data-Mining-Wissen und Methoden. Die KNIME-Infrastruktur und die DAWs, die im Rahmen des Projekts entwickelt wurden, bieten den ERKEP-Nutzern Methoden zur Datenanalyse und zur gemeinsamen Entwicklung dieser Methoden. Schließlich wurden Ratschläge gegeben, wie Expertenwissen am besten in das Rahmenwerk zur Identifizierung aufkommender Risiken integriert werden kann. Abschließend lässt sich sagen, dass die Ergebnisse des DEMETER-Projekts die EFSAkurz fürEuropean Food Safety Authority (Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit) dabei unterstützen werden, die nächsten Schritte zur Erkennung neu auftretender Risiken für die Lebensmittelsicherheit zu unternehmen.
Projekttyp

Drittmittelprojekt

BFR-Forschungsschwerpunkt

Forschung zur Sicherheit nationaler und internationaler Warenketten

Organisationseinheiten und Partner

Federführende Fachgruppe: Risikosoziologie und Risiko-Nutzen-Beurteilung (22)
Kontaktpersonen: Dr. Mark Lohmann, Teresa Mylord, Matthias Filter, Lars Valentin
Beteiligte BfR-Partner: Risikokommunikation
Externe Partner: RIKILT - Institute of Food Safety, NL, Newcastle Universität, National Food Chain Safety Office, Hungary

Mittelgeber und Förderkennzeichen

Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit
GA/EFSAkurz fürEuropean Food Safety Authority (Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit)/AFSCO/2016/01-01