Kategorie Forschungsprojekt
  • Expositionsschätzung

Validierung eines impedanzbasierten Augenirritationstest zur Erkennung aller GHS-Kategorien

Projektstatus
Abgeschlossen
Projektstart
Jun 2020
Projektende
Jun 2023
Kurztitel
ImAI
Abteilung
Experimentelle Toxikologie und ZEBET

Beschreibung und Zielstellung

Das Ziel des Projekts war die Weiterentwicklung und (Prä)validierung eines Testverfahrens zur Gefahrenbeurteilung von Chemikalien für das menschliche Auge, das alle Kategorien nach dem global harmonisierten System zur Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien (GHS) detektiert. Dazu sollte ein etabliertes Testverfahren, das aus einer Kombination von einem in vitro Cornea-Modell und der nicht-invasiven Impedanz-spektroskopie als Analyseverfahren besteht, weiterentwickelt und (prä)validiert werden.Das BfRkurz fürBundesinstitut für Risikobewertung war an AP1 „Studien-Design und Testsubstanzenauswahl“, AP4 „Parametrierung des Testverfahrens und Methodentransfer“ und AP5 „Validierung der Impedanz-basierten Irritationstestung“ des Verbundvorhabens beteiligt.

Ergebnis

AP1 konnte in Zusammenarbeit mit FhG, GU und Clariant mit der Festlegung des Testsets für die Validierungsstudie erfolgreich und wie geplant abgeschlossen werden. Ein Set von 30 Substanzen wurde für die Durchführung der Validierungsstudie im Rahmen von AP5 zur Verfügung gestellt. In AP4 hat das BfRkurz fürBundesinstitut für Risikobewertung wie geplant an der Weiterentwicklung des Testprotokolls zur Verbesserung der Prädiktion mitgewirkt- Im Ergebnis konnten eine optimierte SOP und zwei geeignete Prädiktionsmodelle entwickelt werden, die die Basis für die Valdierungsstudie in AP5 bildeten. In der Projektlaufzeit wurden zwei Durchläufe der Validierungsstudie in AP5 unternommen. Der zweite Durchlauflauf war notwendig geworden, da im ersten Lauf die Variabilität der Modelle zu hoch war und somit eine Klassifizierung der Testsubstanzen nicht möglich war. Aus Zeitgründen konnten im 2. Lauf nur Flüssigkeiten getestet werden, d.h. die Validierung der Methode für Feststoffe steht noch aus. Zur besseren Differenzierung von Cat1- und Cat2-Substanzen sollte außerdem das Prädiktionsmodell weiter optimiert werden. Entgegen der ursprünglichen Planung konnte die Validierung der Methode nicht vollständig abgeschlossen werden, die weiteren Arbeiten werden im Rahmen von ImAi-2 erfolgen.
Projekttyp

Drittmittelprojekt

BFR-Forschungsschwerpunkt

Alternativmethoden zum Tierversuch

Organisationseinheiten und Partner

Federführende Fachgruppe: Toxikologische Bewertungsstrategien (93) Externe Partner: Institut für Silicatforschung, Goethe-Universität Frankfurt am Main, Clariant Produkte GmbH, Courage + Khazaka Electronic GmbH

Mittelgeber und Förderkennzeichen

Bundesministerium für Bildung und Forschung
031L0227B