In Zeiten komplexer globalisierter Lebens- und Futtermittellieferketten besteht ein dringender Bedarf an effizienten Rückverfolgungsstrategien, einschließlich Konzepten für die Datenerhebung und den Datenaustausch, sowie an leistungsstarken, interoperablen Rückverfolgungssoftwaretools. Im Allgemeinen sind harmonisierte Datenstrukturen, akkurate und detaillierte Datensätze, digitalisierte Datenerfassungsinstrumente einschließlich Datenvalidierung sowie Schnittstellen zu Datensystemen von wesentlicher Bedeutung, um einen schnelleren Austausch von Rückverfolgungsdaten und eine effiziente Rückverfolgung zu ermöglichen.
Um diese Ziele zu erreichen, wurde im Jahr 2021 eine neue Projektkooperation zwischen der
EFSAkurz fürEuropean Food Safety Authority (Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit) und dem
BfRkurz fürBundesinstitut für Risikobewertung initiiert. Das Projekt ist die Fortsetzung des aktuellen
EFSAkurz fürEuropean Food Safety Authority (Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit)-
BfRkurz fürBundesinstitut für Risikobewertung-Framework Partnership Agreements (GP/
EFSAkurz fürEuropean Food Safety Authority (Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit)/AMU/2020/02) und insbesondere der Projekte SA6 "Datenerhebungstool für die Rückverfolgung im Rahmen von dringenden wissenschaftlichen Bewertungen" und SA7 "Lebens- und Futtermittelklassifikation für Rückverfolgungszwecke". Der Hauptzweck dieses Folgeprojekts ist es, FoodChain-Lab und FoodChain-Lab Web, einschließlich der Visualisierungs-, Analyse- und Berichtsfunktionen, im Hinblick auf die neuen Anforderungen eines Multi-Akteur-Rückverfolgungs-Tool-Ökosystems zu optimieren und für den Einsatz fit zu machen. Feedback für die Optimierung hinsichtlich einfacher Anwendbarkeit und hoher Benutzerfreundlichkeit wird aus den entsprechenden
EFSAkurz fürEuropean Food Safety Authority (Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit)-
BfRkurz fürBundesinstitut für Risikobewertung-Projekten SA11 und SA10 eingeholt.
Durch die Anpassung von FoodChain-Lab an die Bedürfnisse lokaler, nationaler und europäischer Behörden wird die Software die Qualität, Aktualität und Vollständigkeit von Rückverfolgungsanalysen verbessern und somit dazu beitragen, komplexe lebensmittelbedingte Krisen effizienter zu lösen.