Kategorie Forschungsprojekt
  • Mikrobiologie

Konsiliarlabor Leptospirose - Diagnostik und Epidemiologie

Projektstatus
Laufend
Projektstart
Jan 2017
Projektende
Dez 2028
Kurztitel
Leptospirose
Abteilung
Biologische Sicherheit

Beschreibung und Zielstellung

Das Konsiliarlabor für Leptospirose führt Abklärungs-, Bestätigungs- und Typisierungsuntersuchungen mit serologischen und molekularbiologischen Methoden durch und steht für Anfragen aus der Praxis, Forschungseinrichtungen und dem RKI zur Verfügung. Es unterhält eine Leptospiren-Stammsammlung, führt Tierversuche durch und gibt Referenzmaterial für diagnostische Zwecke ab. Für Untersuchungseinrichtungen werden Schulungen angeboten. Auch im Jahr 2017 soll diese fachliche Leistung für die diagnostischen Laboratorien, Kliniken und niedergelassenen Ärzte angeboten werden. Die Zusammenarbeit mit dem Netzwerk „durch Nagetiere übertragene Erreger“ (Kooperation mit dem FLIkurz fürFriedrich-Loeffler-Institut) werden die Untersuchungen zum Vorkommen der Leptospiren bei Reservoirtieren fortgeführt. Im Rahmen einer Doktorarbeit in Zusammenarbeit mit der FU Berlin wird das Vorkommen von Leptospiren bei Katzen untersucht, um das Risiko einer Übertragung auf den Menschen besser einschätzen zu können. 2016 wurde im Rahmen des „Nationalen Forschungsnetz zoonotische Infektionskrankheiten“ ein Projektantrag eingereicht. Sollte dieser bewilligt werden, so wird ein Doktorand Tenazitätsstudien von Leptospiren in der Umwelt, das Vorkommen in Erregerreservoiren und Seroprävalenzuntersuchungen und Risikofaktoranalysen in humanen Risikogruppen (insbesondere Erdbeerpflückern) durchführen. Ferner ist geplant 2017 eine NGS Methodik für das KL Leptospiren zu etablieren, um langfristig sowohl die diagnostischen Möglichkeiten auszubauen aber auch Fragen zu Metagenom- und Virulenzfaktoranalysen zu bearbeiten.
Projekttyp

Drittmittelprojekt

Forschungsschwerpunkt

Expositionsabschätzung und Bewertung biologischer Risiken

Organisationseinheiten und Partner

Federführende Fachgruppe: Biologische Sicherheit (4)
Kontaktpersonen: Prof. Dr. Karsten Nöckler, Dr. Anne Mayer-Scholl

Mittelgeber und Förderkennzeichen

Robert Koch-Institut