Kategorie Forschungsprojekt
  • Expositionsschätzung

Ein gemeinsamer Ansatz für Identifikation, Bewertung und Management von neu auftauchenden Gefahrstoffen der Lebensmittelsicherheit und damit verbundenen Risiken

Projektstatus
Laufend
Projektstart
Oct 2022
Projektende
Sep 2026
Kurztitel
FOODSAFER
Abteilung
Biologische Sicherheit

Beschreibung und Zielstellung

In Europa verursachen lebensmittelbedingte Gefahren jedes Jahr bereits mehr als 20 Millionen Krankheitsfälle und Tausende von Todesfällen. Managementsysteme für Lebensmittelsicherheit, die in den letzten Jahrzehnten in europäischen Lebensmittelunternehmen eingeführt wurden, und die europäische Lebensmittelsicherheitskontrolle müssen angepasst werden, um das Lebensmittelsystem widerstandsfähiger gegenüber Stressoren zu machen. FoodSafeR zielt darauf ab, Bausteine eines innovativen proaktiven und ganzheitlichen Warn- und Managementsystems für Lebensmittelsicherheit zu entwerfen, zu entwickeln und zu testen, wobei die Dynamik neu auftretender Risiken im Mittelpunkt steht. FoodSafeR umfasst integrierte Ansätze zur Gefahrenbeschreibung und zum Risikomanagement. Ein offenes und zugängliches digitales Zentrum wird als Kern eines nachhaltigen Informationssystems eingerichtet, das sich an Risikomanager und -bewerter, Lebensmittelsicherheitsbehörden und die relevanten Akteure und Interessengruppen richtet. FoodSafeR wird dazu beitragen, Lebensmittelsicherheitsvorfälle aufgrund biologischer und chemischer Gefahren im europäischen Lebensmittelsystem sowie relevante sozioökonomische Auswirkungen zu verhindern. FoodSafeR trägt so zu „nachhaltigen, gesunden und integrativen Lebensmittelsystemen bei. Das BfRkurz fürBundesinstitut für Risikobewertung wird zur Identifizierung von Lebensmittelsystem-Stressoren und zum zukunftssicheren Risikomanagement beitragen, Aufgaben im Zusammenhang mit mikrobiellen Gefahren und damit verbundenen Risiken, der Entstehung und Persistenz, leiten und zum Inhalt eines offenen digitalen Hubs zur Entscheidungsunterstützung im Lebensmittelsicherheitsmanagement beitragen. Schwerpunkte bilden die Kartierung der Besonderheiten alternativer Lebensmittelnetzwerke und deren Berücksichtigung bei der Anwendung des Tool FoodChainLab sowie eine Fallstudie zum Risiko neu auftretender Antibiotikaresistenzen in der Aquakultur.
Projekttyp

Drittmittelprojekt

BFR-Forschungsschwerpunkt

Expositionsabschätzung und Bewertung biologischer Risiken

Organisationseinheiten und Partner

Federführende Fachgruppe: Epidemiologie, Zoonosen und Antibiotikaresistenz (43) Externe Partner: Austrian Competence Centre for Feed and Food Quality, Safety and Innovation, Austrian Institute of Technology, Universität Gent, Wageningen University & Research, University of Burgos, Agricultural University of Athens, The Queen's University of Belfast, IRIS Technology Solutions S.L., Biosense Institute, Biomin Holding GmbH, AUT, Barilla Center for Food and Nutrition, National Food Chain Safety Office, National Veterinary Research Institute , FOODREGSCI Europe SAS, Food Safety Authority of Ireland, BIGH Anderlecht SPRL, Nestle

Mittelgeber und Förderkennzeichen

Europäische Union
Grant Agreement 101060698