Kategorie Presseinformationen
Nr. 12/2026

BfRkurz fürBundesinstitut für Risikobewertung-Abteilungsleiterin Professorin Dr. Gaby-Fleur Böl wechselt als Präsidentin an das BVLkurz fürBundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit

Darum geht es:

Professorin Dr. Gaby-Fleur Böl, seit April 2006 Leiterin der Abteilung Risikokommunikation am Bundesinstitut für Risikobewertung (BfRkurz fürBundesinstitut für Risikobewertung), ist ab 1. April 2026 Präsidentin des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVLkurz fürBundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit). Zuvor wurde sie im Juli 2025 bereits an das BVLkurz fürBundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit abgeordnet und mit dessen kommissarischer Leitung betraut. „Die Risikokommunikation nimmt als gesetzliche Aufgabe des BfRkurz fürBundesinstitut für Risikobewertung eine zentrale Rolle im Verbraucherschutz ein“, sagt BfRkurz fürBundesinstitut für Risikobewertung-Präsident Professor Dr. Dr. Dr. h.c. Andreas Hensel. „Frau Professorin Böl hat die Abteilung mit strategischem Augenmaß und Zielstrebigkeit kontinuierlich zu einem modernen, vielseitigen Team ausgebaut – wir bedanken und freuen uns auf die Zusammenarbeit mit ihr in neuer Rolle am BVLkurz fürBundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit.“.

Gaby-Fleur Böl studierte Biochemie in Hannover, promovierte an der dortigen Medizinischen Hochschule zum Thema Zelluläre Signaltransduktion und habilitierte über den Zusammenhang von Ernährung und Krebs am Deutschen Institut für Ernährungsforschung und der Universität Potsdam in Potsdam-Rehbrücke. Zudem lehrt sie als Professorin am Institut für Biochemie und Biologie der Universität Potsdam.

Die von ihr am BfRkurz fürBundesinstitut für Risikobewertung 20 Jahre lang verantwortete, interdisziplinär zusammengesetzte Abteilung hat den gesetzlichen Auftrag zur Risikokommunikation und informiert die Öffentlichkeit über mögliche gesundheitliche Risiken sowie die ihnen zugrundeliegenden Forschungsergebnisse im Bereich Lebensmittel-, Chemikalien und Produktsicherheit. Hierbei tritt das BfRkurz fürBundesinstitut für Risikobewertung mit verschiedenen Ansprechpartnern aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Medien, Verbänden, Nichtregierungsorganisationen und der Verbraucherschaft in einen aktiven Dialog.

Am BfRkurz fürBundesinstitut für Risikobewertung hat Professorin Dr. Böl die dortige sozialwissen­schaftliche Forschung aufgebaut. Schwerpunkte sind Risikowahrnehmung, Vertrauens­bildung und Reputation, Risikosoziologie, Risiko-Nutzen-Beurteilung, Stakeholdermanagement sowie Krisenprävention und -koordination. Das BfRkurz fürBundesinstitut für Risikobewertung führt mit der Abteilung Risikokommunikation seitdem u. a. Forschungsprojekte zur Wahrnehmung von Risiken, zur Risikofrüherkennung und zur Krisenkommunikation durch. Spezifische Themen sind dabei innovative Technologien wie Nanotechnologie oder Genome Editing, neue Ernährungsformen wie Veganismus oder die Priorisierung von Risken durch verschiedene gesellschaftliche Interessengruppen. Die sozialwissenschaftliche Forschung des BfRkurz fürBundesinstitut für Risikobewertung ergänzt dessen naturwissenschaftliche Forschung im Bereich des gesundheitlichen Verbraucherschutzes und ermöglicht evidenzbasierte und zielgruppenspezifische Kommunikationsmaßnahmen.

Über das BfRkurz fürBundesinstitut für Risikobewertung

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfRkurz fürBundesinstitut für Risikobewertung) ist eine wissenschaftlich unabhängige Einrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH). Es schützt die Gesundheit der Menschen präventiv in den Tätigkeitsbereichen Public Health und Veterinary Public Health. Das BfRkurz fürBundesinstitut für Risikobewertung berät die Bundesregierung und die Bundes-länder zu Fragen der Lebens- und Futtermittel-, Chemikalien- und Produktsicherheit. Das BfRkurz fürBundesinstitut für Risikobewertung betreibt eigene Forschung zu Themen, die in engem Zusammenhang mit seinen Bewertungsaufgaben stehen.