PFAS – Challenges in risk assessment
Ein Blick zurück: Dem Thema „PFAS in der gesundheitlichen Risikobewertung“ widmete sich eine mit internationalen Fachleuten bestückte, wissenschaftliche Konferenz vom 8. bis 10. Oktober 2025 am BfRkurz fürBundesinstitut für Risikobewertung-Standort in Berlin-Marienfelde. Zu den Schwerpunkten der Konferenz gehörten die Themen „Nachweismethoden“, „Schätzung der Exposition“ (also die Frage, wie sehr man PFAS ausgesetzt ist), „Verstoffwechselung von PFAS“, „Rechtliche Regulierung von PFAS“ sowie die Erforschung möglicher gesundheitlicher Folgen. Den Abschluss bildete eine Podiumsdiskussion zu Fortschritten und Herausforderungen in der gesundheitlichen Risikobewertung von PFAS.
Per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS) sind eine große Gruppe von Industriechemikalien. Aufgrund ihrer Eigenschaften werden sie in zahlreichen industriellen Prozessen, technischen Anwendungen und Verbraucherprodukten eingesetzt. Als „Ewigkeitschemikalien“ bezeichnet, sind PFAS schwer abbaubar und sowohl in der Umwelt als auch in der Nahrungskette und im Menschen breit nachweisbar. Das Risiko gesundheitlicher Beeinträchtigungen durch die Substanzen wird intensiv erforscht. Eine Reihe von PFAS wurden aufgrund ihrer negativen Wirkung auf Gesundheit und Umwelt bereits gesetzlich reguliert, weitere Regulierungsmaßnahmen sind in Arbeit.
Weitere Informationen auf der BfRkurz fürBundesinstitut für Risikobewertung-Webseite: Externer Link:https://www.bfr.bund.de/lebensmittelsicherheit/bewertung-der-stofflichen-risiken-von-lebensmitteln/bewertung-von-kontaminanten-in-lebensmitteln/umweltbedingte-kontaminanten/per-und-polyfluoralkylsubstanzen-pfas/