Infografik: MEAL

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfRkurz fürBundesinstitut für Risikobewertung) untersuchtmit der BfRkurz fürBundesinstitut für Risikobewertung-MEAL-Studie (Mahlzeiten für die Expositionsschätzung und Analytik von Lebensmitteln):
- in welchen Mengen erwünschte und unerwünschte Stoffe durchschnittlich in unserem Essen zu finden sind
- wie viel wir davon tatsächlich über die Nahrung aufnehmen
Die BfR-MEAL-Studie ist die erste Total-Diet-Studie in Deutschland.
MEAL
Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfRkurz fürBundesinstitut für Risikobewertung) untersucht mit der BfRkurz fürBundesinstitut für Risikobewertung-MEAL-Studie (Mahlzeiten für die Expositionsschätzung und Analytik von Lebensmitteln):
- in welchen Mengen erwünschte und unerwünschte Stoffe durchschnittlich in unserem Essen zu finden sind· wie viel wir davon tatsächlich über die Nahrung aufnehmen.
Die BfRkurz fürBundesinstitut für Risikobewertung-MEAL-Studie ist die erste Total-Diet-Studie in Deutschland.
„Die BfRkurz fürBundesinstitut für Risikobewertung-MEAL-Studie hat bestätigt: Die Sicherheit der Lebensmittel in Deutschland ist sehr hoch.“ BfRkurz fürBundesinstitut für Risikobewertung-Präsident Prof. Dr. Dr. Dr. h. c. Andreas Hensel.
Das Besondere der BfRkurz fürBundesinstitut für Risikobewertung-MEAL-Studie
- BfRkurz fürBundesinstitut für Risikobewertung-MEAL untersucht fast alle Lebensmittel, die Menschen in Deutschland üblicherweise essen und trinken. Durch die Untersuchung beinahe der gesamten Lebensmittelpalette können auch dort potenziell gesundheitsschädliche Stoffe in Lebensmitteln aufgedeckt werden, wo bislang keine erwartet wurden.
- BfRkurz fürBundesinstitut für Risikobewertung-MEAL analysiert mehr als 240 Stoffe, die bislang nicht umfassend untersucht wurden. Vorliegende Daten zu Stoffen aus der Lebensmittelüberwachung wurden zudem aktualisiert oder erweitert, so dass Informationen zu insgesamt 336 Substanzen vorliegen.
- BfRkurz fürBundesinstitut für Risikobewertung-MEAL untersucht zubereitete Lebensmittel und Gerichte. Auf diese Weise werden sowohl die tatsächlich enthaltenen Stoffe in Lebensmitteln erfasst als auch unerwünschte Stoffe, die bei der Zubereitung entstehen können, wie z.B. das potenziell gesundheitsschädliche Acrylamid.
Der Nutzen der BfRkurz fürBundesinstitut für Risikobewertung-MEAL-Studie
- Mit den umfassenden und aktuellen MEAL-Daten berät das BfRkurz fürBundesinstitut für Risikobewertung die Politik bei Fragen zur Lebensmittelsicherheit.
- Die Daten helfen, umfassender und genauer abzuschätzen, wie viel an unerwünschten Stoffen Menschen in Deutschland durch Lebensmittel aufnehmen. Mögliche gesundheitliche Risiken werden so besser erkannt.
- Im Fall von Lebensmittelkrisen dienen die MEAL-Daten sofort als Vergleichsdaten.
- Durch die Studie weiß das BfRkurz fürBundesinstitut für Risikobewertung genau, was die Verbraucherinnen und Verbraucher auf dem Teller haben. Empfehlungen für die Zubereitung von Lebensmitteln werden an sie weitergegeben.
Was wurde gemacht?
Die BfRkurz fürBundesinstitut für Risikobewertung-MEAL-Studie deckt mindestens 90 Prozent des Speiseplans der deutschen Bevölkerung ab.
- 365 untersuchte Lebensmittel (Abbildung einer Müslischale, einer Milchverpackung und einer Paprika): Dazu gehören häufig verzehrte Lebensmittel wie Brot und Kartoffeln, aber auch selten verzehrte Lebensmittel wie Dorschleber oder Steinpilze.
- 60.000 eingekaufte Produkte (Abbildung Einkaufswagen): Die Lebensmittel wurden im Supermarkt, beim Bäcker, am Imbiss oder im Feinkostladen gekauft.
- 9.000 zubereitete Gerichte (Abbildung Kochbuch): Die Lebensmittel wurden vor der Untersuchung genauso zubereitet, wie sie üblicherweise in deutschen Haushalten verzehrt werden.
- 336 analysierte Stoffe (Abbildung Erlen-Meyer-Kolben mit Lupe): Von Acrylamid bis Zink: Untersucht wurden die Proben auf erwünschte und unerwünschte Stoffe wie Schwermetalle, Schimmelpilzgifte, Pestizidrückstände und Nährstoffe.
Welche Ergebnisse liegen vor?
140.000 Laborergebnisse werden sukzessive ausgewertet und veröffentlicht. Eine Auswahl:
- Dioxine (Abbildung einer Milchverpackung): Tierische Produkte, z.B. Fisch, Butter, Milchprodukte, Fleisch und Fleischprodukte, zeigten höhere Gehalte an Dioxinen als pflanzliche Lebensmittel. Alle Werte lagen unterhalb der gesetzlichen Höchstgrenzen.
- Acrylamid (Abbildung Pommes frites): Pommes Frites, im Ofen gebacken, enthielten weniger Acrylamid als solche aus Heißluftfritteuse oder Fritteuse.
- Methylquecksilber (Abbildung Fisch): Um die Aufnahme von Methylquecksilber zu verringern, können Fische mit höheren Gehalten wie z.B. Dornhai, Thunfisch, Rotbarsch und Aal durch Fische mit geringeren Gehalten wie z.B. Forelle, Lachs oder Karpfen ersetzt werden.
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