Kategorie Stellenausschreibungen

Doktorand/in für die quantitative Risikobewertung (w/m/d)

Kennziffer
3812
Entgeltgruppe
13 TVöD
Dienstort
Berlin
Befristet
drei Jahre
Bewerbungsfrist
04.11.2026

In der Abteilung Lebens- und Futtermittelsicherheit in der Nahrungskette des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) ist im Drittmittelprojekt SECURE-PP, vorbehaltlich der Mittelzuweisung, folgende Stelle zu besetzen:

Das BfRkurz fürBundesinstitut für Risikobewertung erstellt unabhängig auf der Grundlage international anerkannter wissenschaftlicher Bewertungskriterien Gutachten und Stellungnahmen zu Fragen der Lebensmittel-, Futtermittel- und Chemikaliensicherheit und des gesundheitlichen Verbraucherschutzes in Deutschland.
In diesen Bereichen berät es die Bundesregierung sowie andere Institutionen und Interessengruppen. Damit leistet das BfRkurz fürBundesinstitut für Risikobewertung einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Menschen.

Die Tätigkeit findet im „Studienzentrum landnutzungsbezogene Bewertungsverfahren, One Health-Konzepte“ statt. Weitere Informationen zum Aufgabengebiet zum Studienzentrum finden Sie Externer Link:hier auf unserer Homepage.

Die Beschäftigung erfolgt mit 65 % der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit (z. Zt. 25,35 Std) und soll zur Promotion genutzt werden. Die Teilnahme am Promotionsbegleitprogramm ist verbindlich. Dieses dient der Vermittlung sowohl fachwissenschaftlicher als auch methodischer Kenntnisse und bietet die Möglichkeit, Promotionsprojekte regelmäßig in internen Veranstaltungen vorzustellen und vom wissenschaftlichen Austausch zu profitieren.

Aufgaben

Die Tätigkeit erfolgt im Rahmen des BMFTR-Verbundprojektes SECURE‑PP - Krisen in der Primärproduktion Bewältigen, Versorgung mit Tierischen Lebensmitteln Sichern, Resilienz Stärken. Das übergeordnete Ziel besteht darin, die Versorgungssicherheit und Resilienz der tierischen Primärproduktion in Deutschland nachhaltig zu stärken. Die landwirtschaftliche Primärproduktion bildet gemeinsam mit den vor- und nachgelagerten Bereichen das Rückgrat der kritischen Infrastruktur (KRITIS) im Bereich Ernährung. Während die Versorgungssicherheit in Deutschland seit Jahrzehnten stabil war, rücken neue Bedrohungen in den Vordergrund. Hybride Krisen, bei denen sich mehrere Risikofaktoren wie Energieknappheit, Pandemien, Cyberangriffe oder Extremwetterereignisse überlagern, verändern die Perspektive auf Resilienz grundlegend. Im Einzelnen umfassen die Tätigkeiten:

  • Erhebung von gesetzlichen Höchstgehalten von unerwünschten Stoffen in Futtermitteln sowie zu deren toxikologischen Endpunkte
  • Konzeptionelle Beschreibung eines Modells zur quantitativen Risikobewertung für die Ermittlung von krisenangepasster Höchstgehalte von Futter- und tierischen Lebensmitteln
  • Einbringung zu ethischen Fragestellungen
  • Mitarbeit bei der Sicherstellung des wissenschaftlichen und administrativen Informationsaustauschs
  • Kommunikation mit nationalen und internationalen (Projekt-)Partnern inkl. Behörden
  • Mitarbeit bei der Planung, Durchführung und wissenschaftliche Auswertung von Veranstaltungen
  • Unterstützung bei der Einwerbung sowie Bearbeitung von Drittmittelprojekten
  • Auswertung von wissenschaftlichen Daten und Anfertigung von Publikationen sowie Kommunikation und Präsentationen zum Stand der eigenen wissenschaftlichen Studien und der erzielten Ergebnisse

Ihr Profil

  •  Abgeschlossenes Hochschulstudium (Master, Diplom oder ein vergleichbarer Universitätsabschluss) der Toxikologie, Veterinärmedizin, Ernährungswissenschaften, Medizin oder einer vergleichbaren Fachrichtung
  • Kenntnisse zu toxikologischen Höchstgehalten wie Kontaminanten und Rückstände in Nutztierfuttermitteln z.B. durch entsprechenden Studienabschluss, abgeschlossene Weiterbildung und/oder Vorarbeiten
  • Die Bereitschaft zur Weiterbildung im Rahmen der o. g. Aufgaben
  • Sehr gute Kenntnisse der deutschen Sprache (mind. Level C1) sowie gute Kenntnisse der englischen Sprache (mind. Level B1) in Wort und Schrift
  • Eine gewissenhafte Arbeitsweise, Flexibilität, Teamfähigkeit und Belastbarkeit

Bei ausländischen Bildungsqualifikationen wird ein Nachweis über die Gleichwertigkeit mit einem deutschen Abschluss benötigt (siehe: Externer Link:anabin.kmk.org). Der Nachweis muss in deutscher oder englischer Sprache vorliegen.

Erwünscht

  • Freude an einer wissenschaftlichen Arbeitsweise

Unser Angebot

  • Als familienfreundliches Institut bieten wir verschiedene Teilzeitarbeitsmodelle an
  • Vertrauensarbeitszeit
  • 30 Tage Urlaub (5-Tage-Woche) sowie arbeitsfreie Tage am 24.12. und 31.12.
  • Möglichkeit der Inanspruchnahme von zusätzlichen Zeitausgleichstagen bei Zeitguthaben
  • Attraktiver Zuschuss zum Deutschlandticket Job/Firmenticket
  • Möglichkeit des hybriden Arbeitens (bis zu 60% mobil)
  • Sehr gute Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz
  • Umfangreiche Fortbildungsmöglichkeiten zur fachlichen und persönlichen Weiterentwicklung
  • VBL-Betriebsrente / Vermögenswirksame Leistungen
  • AWO-Familienservice

Bewerbungsverfahren

Fühlen Sie sich angesprochen?

Dann bewerben Sie sich bitte bis zum 04.11.2026 über unser Externer Link:Jobportal.

Fragen im Zusammenhang mit dem Bewerbungsverfahren richten Sie bitte an:
bewerbung@bfr.bund.de.
(Bitte senden Sie keine Bewerbungen an diese E-Mail-Adresse.)

Frau Dr. Mader: T +49 30 18412-58100
E-Mail:  Anneluise.Mader@bfr.bund.de

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage: 
Externer Link:bfr.bund.de/de/karriere

Zertifikat des BfR vom audit berufundfamilie
Copyright berufundfamilie gemeinnützige GmbH

Das BfRkurz fürBundesinstitut für Risikobewertung begrüßt Bewerbungen von Menschen aller Nationalitäten.

Als innovative wissenschaftliche Einrichtung bietet das BfRkurz fürBundesinstitut für Risikobewertung familienfreundliche Arbeitsbedingungen. Dafür wurde das BfRkurz fürBundesinstitut für Risikobewertung mit dem Zertifikat „audit berufundfamilie®“ ausgezeichnet. Das BfRkurz fürBundesinstitut für Risikobewertung gewährleistet die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung besonders berücksichtigt, von ihnen wird nur ein Mindestmaß an körperlicher Eignung verlangt.