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Zahlen und Fakten

Gründung

1. November 2002 als Anstalt des Öffentlichen Rechts im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)

Standort

3 Standorte in Berlin

Hauptsitz: Max-Dohrn-Str. 8-10 (Berlin-Jungfernheide)
Sitz des Präsidenten: Alt-Marienfelde 17-21
Weitere Institutsgebäude: Diedersdorfer Weg 1

Personal

Mitarbeiter insgesamt: 998 (2018)
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler: 432
Azubis: 25

Budget

2018 erhielt das BfR zur Erledigung seiner gesetzlichen Aufgaben 100 Mio. €.

Davon sind selbst eingeworbene Drittmittel (Forschungsprojekte) 5,337 Mio. €.

Ziel

Stärkung des gesundheitlichen Verbraucherschutzes in Deutschland und international.

Arbeitsschwerpunkte

Die im „Gesetz zur Neuorganisation des gesundheitlichen Verbraucherschutzes und der Lebensmittelsicherheit“ vom 14. August 2002 festgelegten Arbeitsschwerpunkte umfassen die

  • gesundheitliche Bewertung der biologischen und stofflich-chemischen Sicherheit von Lebensmitteln,
  • gesundheitliche Bewertung der Sicherheit von Stoffen (Chemikalien, Pflanzenschutzmittel, Biozide) sowie von ausgewählten Produkten (Bedarfsgegenstände, Kosmetika, Tabakerzeugnisse, Textilien und Lebensmittelverpackungen),
  • Risikobewertung von gentechnisch veränderten Organismen in Lebensmitteln, Futtermitteln, Pflanzen, Tieren,
  • die Risikokommunikation und
  • die Entwicklung und Validierung von Ersatz- und Ergänzungsmethoden zu Tierversuchen.

Risikobewertungen

2018 hat das BfR 3312 wissenschaftliche Stellungnahmen erstellt.

Forschung: Drittmittelprojekte

2018 beteiligte sich das BfR an 35 EU-Projekten sowie an 43 nationalen Projekten wie der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und anderen Bundesbehörden. Das BfR ist zudem der deutsche Focal Point für die EFSA und beteiligt sich an 14 Projekten zur internationalen Zusammenarbeit in den Bereichen Ausbildung und Capacity Building.

Gremienarbeit

BfR-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten in nationalen und internationalen Gremien mit: 261 Beschäftigte wirkten in nationalen Gremien, 137 in europäischen Gremien und 85 Beschäftigte in internationalen Gremien mit.

Am BfR sind angesiedelt:

Nationale Referenzlaboratorien (NRL)

19 Referenzeinrichtungen, davon 14 NRLs aus dem Bereich Lebensmittelsicherheit, Genetisch veränderte Organismen, Lebensmittelhygiene, Zoonosenerreger und Antibiotikaresistenz-Monitoring und die Obergutachterstelle Wein.

Bundesstelle für Gute-Labor Praxis (GLP)

Zuständig für die nationale und internationale Koordinierung und Harmonisierung GLP-relevanter Fragen sowie für die Überwachung von GLP-Prüfeinrichtungen im In- und Ausland

Deutsches Zentrum zum Schutz von Versuchstieren (Bf3R)

Das BfR nimmt die Aufgabe des „Deutschen Zentrums zum Schutz von Versuchstieren (Bf3R)“ wahr und koordiniert bundesweit alle Aktivitäten mit den Zielen, Tierversuche auf das unerlässliche Maß zu beschränken und Versuchstieren den bestmöglichen Schutz zu gewährleisten.

BfR-Kommissionen

15 Kommissionen beraten das Institut. Sie bündeln den in Deutschland vorhandenen Sachverstand, damit er in internationale Gremien einfließen kann. So ist ein schneller Zugriff auf ein Expertennetzwerk nicht nur in Krisenzeiten gewährleistet.

EFSA Kontaktstelle

Koordination des wissenschaftlichen Informationsaustauschs zwischen der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) und den in Deutschland für die Lebensmittel- und Futtermittelsicherheit zuständigen öffentlichen Institutionen sowie Beteiligten aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Verbraucherverbänden.

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