Lebensbaum
Thuja L.

Thuja L.
Familie: Cupressaceae (Zypressengewächse)
Beschreibung
Der Lebensbaum wächst bis zu 15 m hoch und tritt oft strauchartig oder mit mehreren Stämmen auf. Die schuppenförmigen Blätter sind immergrün, an ihrer Oberseite dunkler, an der Unterseite heller gefärbt. Sie riechen beim Zerreiben stark aromatisch. Die Rinde ist graubraun. Weibliche Blüten: gelbgrüne Sternchen. Männliche Blüten: endständige Kätzchen. Blütezeit von April bis Mai. Die braunen Samen sind geflügelt. Die am meisten verbreiteten Arten sind bei uns der Abendländische Lebensbaum (Thuja occidentalis) und der Morgenländische Lebensbaum (Platycladus orientalis = Thuja orientalis). Zweige und Zapfen enthalten ätherische Öle mit Monoterpenen wie z.B. Thujon. Ähnlich den Lebensbäumen sind Scheinzypressen (Chamaecyparis), diese sind ebenfalls giftig. Thuja wird häufig als Hecke in Gärten gepflanzt.
Vergiftungsbild
- Nach Verschlucken von Pflanzenteilen kommt es zu Bauchschmerzen, teilweise blutigem Erbrechen, und Durchfall. Bei sehr großer Menge (insbesondere in Form von Aufgüssen) können Bewusstseinsstörungen, epileptische Anfälle, Leber- und Nierenschädigungen auftreten.
- Das wiederholte Berühren der Pflanze kann Hautreizung verursachen. Kontakt des Auges mit Pflanzensaft führt zu starkem Brennen und zu Rötung.
- Thuja ist auch für Tiere giftig, Pflanzenmaterial sollte daher nicht verfüttert werden.
Erste Hilfe
- Wenn möglich Pflanzenreste vorsichtig aus dem Mund entfernen.
- Nach Verschlucken eine Tasse Wasser oder Tee trinken lassen.
- Haut nach Kontakt mit Pflanzensaft gründlich mit Wasser und Seife reinigen.
- Nach Augenkontakt mindestens 5 Minuten mit Wasser spülen.
- Bei Symptomen oder Aufnahme größerer Mengen von Pflanzenmaterial immer Giftinformationszentrum kontaktieren.
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