Oleander
Nerium oleander L.

Nerium oleander L.
Familie: Apocynaceae (Hundsgiftgewächse)
Synonyme
Rosenlorbeer, Katzentod
Beschreibung
Zimmerhoher Strauch oder Baum mit immergrünen Blättern, der in Töpfen oder Kübeln wächst. Der Oleander trägt weiße, rote oder rosa, teils gefüllte Blüten. Blätter, Blüten und Rinde enthalten herzwirksame Glykoside, z. B. Cardenolide: Oleandrin, Stropesid.
Vergiftungsbild
- Nach Verschlucken von Blättern oder anderer Pflanzenteile können Übelkeit, Erbrechen und Herzkreislaufstörung auftreten. Da alle Pflanzenteile jedoch bitter schmecken, ist die Aufnahme von größeren Mengen unwahrscheinlich.
- Nach Berührung sind Hautveränderungen möglich.
Erste Hilfe
- Wenn möglich Pflanzenreste vorsichtig aus dem Mund entfernen.
- Nach Verschlucken eine Tasse Wasser oder Tee trinken lassen.
- Nach Hautkontakt mit Wasser oder milder Seifenlauge ausgiebig spülen (ca. 5 min).
- Bei Symptomen immer Giftinformationszentrum kontaktieren.
- Nach sicherer Aufnahme das Kind in jedem Fall von einem Arzt untersuchen lassen. Sollte die Praxis geschlossen sein, eine Klinik aufsuchen.
- Gehen die Symptome über leichte Übelkeit oder kurzzeitiges Erbrechen hinaus, sofort den Notarzt rufen.
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