Blauer Eisenhut

Aconitum napellus L.

Blauer Eisenhut
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Aconitum napellus L.

Familie: Ranunculaceae (Hahnenfußgewächse)

Synonyme

Sturmhut, Venuswagen, Wolfskraut, Mönchskappe, Ziegentod, Teufelshelm

Beschreibung 

Bis zu 1,5 Meter hohe ausdauernde, krautige Pflanze (Staude) mit handförmig geteilten Blättern und schwarzer Wurzelknolle, die an feuchten Orten im Gebirge oder in Gärten wächst. Während der Blütezeit von Juni bis August trägt der Eisenhut blaue, helmartige Blüten. Die Früchte enthalten mehrere schwarze Samen, die von einer ledrigen Fruchtwand umgeben sind (Balgfrüchte). Die gesamte Pflanze und besonders die Wurzel sind giftig (Aconitin).

Vergiftungsbild

  • Nach Mundkontakt treten Brennen, Kribbeln und Taubheitsgefühl auf.
  • Nach Verschlucken kann es zu schweren Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen sowie lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörungen und Sehstörungen kommen.

Erste Hilfe

  • Pflanzenreste wenn möglich aus dem Mund entfernen.
  • Nach Verschlucken eine Tasse Wasser oder Tee trinken lassen.
  • Nach Augenkontakt ausgiebig mit Wasser spülen (ca. 5 min, bei starkem Brennen 10 min)
  • Nach Hautkontakt mit Wasser oder milder Seifenlauge ausgiebig spülen (ca. 5 min).
  • Beim Verdacht einer oralen Aufnahme kontaktieren Sie bitte sofort ein Giftinformationszentrum und besprechen das weitere Vorgehen.
  • Sollte das Kind eine größere Menge aufgenommen haben oder Symptome zeigen und ein Giftinformationszentrum nicht sofort erreichbar sein, so rufen Sie den Notarzt.

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