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Fragen und Antworten zu Tätowiermitteln

Aktualisierte FAQ des BfR vom 16. September 2019

In Deutschland sind rund 12 Prozent der Bevölkerung tätowiert - Tendenz steigend. In der Gruppe der 16- bis 29-Jährigen sind es bereits 23 Prozent. Tätowiermittel können aus vielen Einzelsubstanzen bestehen, die in ihrer möglicherweise gesundheitsschädlichen Wirkung für diese Anwendung nicht bewertet sind. Für bunte Tätowierungen werden meist organische Pigmente verwendet, die eine hohe Farbbrillanz aufweisen. In „Permanent Make-ups“ kommen vor allem Eisenoxide und Ruße zum Einsatz. Problematische Inhaltsstoffe in Tätowiermitteln können z.B. krebserregende aromatische Amine als Spaltprodukte organischer Farbmittel oder als Verunreinigungen, aber auch Konservierungsmittel und Schwermetalle als Verunreinigungen sein. Ferner gibt es inzwischen Tätowiermittel mit Spezialeffekten wie etwa „Glow-in-the-dark“, deren Inhaltsstoffe weitgehend unbekannt sind. Als unerwünschte akute Folgen können auftreten: Infektionen, Fremdkörperreaktionen, Narben oder allergische Reaktionen. Über die Langzeitwirkungen von Tätowiermitteln ist wenig bekannt. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat Fragen und Antworten zu Tätowiermitteln zusammengestellt.

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16.09.2019
Aktualisierte FAQ des BfR
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