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Forschung am NRL zur Überwachung von marinen Biotoxinen

Marine Biotoxine werden von bestimmten Algenarten gebildet. Diese Toxine können sich im Muschelgewebe anreichern und nach dem Verzehr beim Menschen Durchfall oder Lähmungen hervorrufen, in schwerwiegenden Fällen sogar zum Tod führen. Aus diesem Grund werden Muscheln, bevor sie zum Vertrieb und Verzehr freigegeben werden, auf ihre gesundheitliche Unbedenklichkeit untersucht.

Die EU-Referenzmethoden zur Kontrolle von marinen Biotoxinen sind für die lipohilen marinen Biotoxine und ASP-Toxine chemisch-analytische Methoden, für die PSP-Toxine jedoch ist der Maus-Bioassay als Referenzmethode in der EU-Verordnung festgeschrieben. Dieser Tierversuch wird in Deutschland aus tierschutzrechtlichen Gründen nur angewendet, wenn tierversuchsfreie Analysemethoden kein aussagekräftiges Ergebnis bieten.

Forschungsfelder

Bei der Forschung des „Nationalen Referenzlabors zur Überwachung von marinen Biotoxinen“ im BfR stehen die Entwicklung und Validierung zuverlässiger und empfindlicher chemisch-analytischer Analysenmethoden, die den Tierversuch gänzlich ersetzen können, im Vordergrund. Folgende Projekte sind in Bearbeitung:

  • Entwicklung und Validierung von Multitoxin-Methoden zur Erfassung der
    • lipophilen marinen Biotoxine und ASP-Toxine
    • PSP-Toxine

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Kontakt

Ansprechpartner
Dr. Dorina Bodi (Leiterin)

 

Anschrift
Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR)
Abt. 8 - Referenzlabor für die Überwachung von marinen Biotoxinen
Max-Dohrn-Str. 8-10
10589 Berlin

E-Mail
nrl_marinebiotoxine@bfr.bund.de

Telefon
030-18412-28203

Das BfR-Leitbild

"Wissenschaft im Dienst des Menschen" - lautet das Leitmotiv des BfR.