Clostridien

Die Clostridien sind überall verbreitet. Sie kommen im Erdboden und in der Umwelt vor, und sie können auch den humanen Verdauungstrakt und den Verdauungstrakt von höheren Tieren besiedeln.

Einige Spezies können Toxine bilden und Erkrankungen wie Tetanus (Clostridium tetani), Rauschbrand (Clostridium chauvei) oder Gasbrand (Clostridium septicum) hervorrufen.

Clostridium botulinum ist ein klassischer Lebensmittelintoxikationserreger; er kann unter anaeroben Verhältnissen in Lebensmitteln ein sehr starkes Nervengift bilden, das nach dem Verzehr zu Lähmungserscheinungen beim Menschen führt. Auch Fälle mit Todesfolge sind bekannt.

Clostridium difficile kann Krankenhausinfektionen beim Menschen auslösen.

Andere Spezies dagegen sind apathogen, d.h. rufen beim Menschen keine Krankheiten hervor.

Merkmale

Clostridien sind Gram-positive, stäbchenförmige, obligat anaerob wachsende und Sporen bildende Bakterien der Familie der Clostridiaceae. Die Sporen der Clostridien sind hitzestabil und können Temperaturen von mehr als 100°C  überdauern.

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Stellungnahmen

 (2)
Datum Titel Größe
11.09.2017
Stellungnahme Nr. 026/2017 des BfR
Botulismus-Risiko durch gesalzene und getrocknete Plötzen 462.3 KB
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08.07.2010
Stellungnahme Nr. 030/2010 des BfR
Clostridium estertheticum in vakuumverpacktem Rindfleisch: Ein gesundheitliches Risiko durch den Verzehr ist unwahrscheinlich 52.2 KB
PDF-Datei

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Präsentationen

 (1)
Datum Titel Größe
02.04.2008
Präsentation Dr. Tim Eckmans und Niels Kleinkauf, RKI
Clostridium difficile assoziierte Diarrhoe (CDAD): ein zunehmendes Problem in Deutschland 826.1 KB
PDF-Datei

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Presseinformationen

 (1)
Datum Titel Schlagworte
11.09.2017
32/2017
Botulismus-Risiko durch gesalzene und getrocknete Plötzen Botulismus, Clostridium botulinum, Lebensmittelsicherheit

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