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Babynahrung

In den ersten vier bis sechs Lebensmonaten soll die Babynahrung aus Muttermilch bestehen. Wenn nicht gestillt werden kann oder wird, können Muttermilchersatzprodukte für gesunde reif geborene Säuglinge gefüttert werden. Frühestens ab dem fünften Lebensmonat und spätestens ab dem siebenten Lebensmonat soll die Ernährung mit Muttermilch oder Muttermilchersatzprodukten durch Beikost ergänzt werden.

Säuglingsanfangsnahrung kann Muttermilch von Geburt an ersetzen und ist wie Muttermilch, als alleiniges Lebensmittel für die ersten vier bis sechs Lebensmonate geeignet. Danach kann Säuglingsanfangsnahrung neben Beikost im ganzen ersten Lebensjahr gefüttert werden.

Folgenahrung kann Muttermilch frühestens ab dem 5. Lebensmonat ersetzen. Sie ist nicht geeignet für die Ernährung von Geburt an, da sie nicht an die Bedürfnisse des ganz jungen Säuglings angepasst ist.

Sowohl für Säuglingsflaschennahrungen als auch für Beikostprodukte gelten strenge gesetzliche Regeln in Bezug auf die Zusammensetzung, die Verwendung von Zusatzstoffen, die bakteriologischen Anforderungen und die Grenzwerte für Rückstände und Schadstoffe.

Das BfR ist Sitz der Nationalen Stillkommission, die die Bundesrepublik in Fragen der Stillförderung und der Beseitigung von Stillhindernissen berät.

Präsentationen

 (3)
Datum Titel Größe
24.03.2004
Präsentation Dr. Miriam Friedemann, BfR,
Hygieneprobleme bei der Ernährung von Säuglingen und Kleinkindern aus epidemiologischer Sicht 28.0 KB
PDF-Datei
24.03.2004
Präsentation Dr. Edda Bartelt, BfR,
Hygieneprobleme bei der Ernährung von Säuglingen und Kleinkindern - Untersuchungen zum Überleben von Salmonella Agona in Kräutertee 193.4 KB
PDF-Datei
24.03.2004
Präsentation von Prof. Dr. Michael Radke, Klinikum Ernst von Bergmann in Potsdam,
Hygieneprobleme bei der Ernährung von Säuglingen und Kleinkindern aus der Sicht von Fachgesellschaften 19.2 KB
PDF-Datei

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Protokoll

 (2)
Datum Titel Größe
27.06.2011
Expertengespräch im BfR
Alkohol in Schwangerschaft und Stillzeit 94.0 KB
PDF-Datei
26.01.2006
Kurzprotokoll eines Expertengesprächs
Erste Erfolge bei der Minimierung der Kontamination von Lebensmitteln mit dem Schimmelpilzgift Deoxynivalenol 85.4 KB
PDF-Datei

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Fragen und Antworten

 (1)
Datum Titel
25.03.2014 Fragen und Antworten zu Bisphenol A in verbrauchernahen Produkten

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Presseinformationen

 (16)
Datum Titel Schlagworte
01.10.2004
13/2004
Lust statt Last - Beim Stillen gilt Norwegen als Vorbild
15.07.2004
08/2004
Wie lange stillen Mütter in Deutschland?
09.12.2002
03/2002
Auch Babynahrung kann Acrylamid enthalten
12.11.2002
02/2002
Codex-Komitee erzielt Fortschritte bei der Erarbeitung von internationalen Standards für Säuglings- und Kleinkindernahrung
02.10.2002
24/2002
Stillen: Gesunde Mütter - Gesunde Babys
04.12.2001
38/2001
Arbeit an internationalen Standards für Säuglingsnahrung und an Richtlinien für Nahrungsergänzungsmittel auf gutem Weg
27.09.2001
31/2001
"Stillen im Informationszeitalter" - die persönliche Beratung bleibt die wichtigste Informationsquelle!
10.09.2001
25/2001
Selten, aber gefährlich: Lebensmittelvergiftungen durch Clostridium botulinum
28.09.2000
21/2000
Stillen: Es ist Dein Recht!
10.08.2000
15/2000
Belastung der Bevölkerung mit Dioxinen und anderen unerwünschten Stoffen in Deutschland deutlich zurückgegangen
26.07.2000
14/2000
Codex Alimentarius Komitee für Ernährung und diätetische Lebensmittel tagte in Berlin
06.07.2000
12/2000
Belastung von Kleinkindernahrung mit Fusarientoxinen zu hoch!
06.07.2000
11/2000
Stillempfehlungen der Nationalen Stillkommission in türkischer Sprache erhältlich
30.09.1999
15/1999
"Stillen: für das Leben lernen" - Weltstillwoche im Herbst 1999
02.03.1998
04/1998
Kupferrohre nicht für alle Trinkwasserinstallationen geeignet
13.06.1996
12/1996
PVC-Weichmacher in Säuglingsnahrung - BgVV fordert Aufdeckung der Quellen und Minimierung der Belastung

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