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Bester Kurzvortrag: Auszeichnung für zwei BfR-Wissenschaftlerinnen

Anne-Margarethe Enge und Marja Kornhuber sind mit dem Preis der Gesellschaft für Toxikologie für den besten Kurzvortrag ausgezeichnet worden. Die beiden Wissenschaftlerinnen des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) teilen sich den Preis, den sie am 5. März 2020 auf der Tagung „German Pharm-Tox Summit“ im Leipzig erhielten.

Anne-Margarethe Enge forscht am BfR zu Pyrrolizidinalkaloiden (PA). Dabei handelt es sich um Stoffe, die von einigen blühenden Pflanzen gebildet werden und die toxisch sein können. PA können als Kontaminanten in Lebensmitteln wie Honig, Kräutertees und Gewürzkräutern wie Oregano vorkommen. Es gibt derzeit mehr als 660 bekannte PA, deren Toxizität sich jedoch unterscheidet. Anne-Margarethe Enge stellte in ihrem Vortrag eine Studie vor, die den Zusammenhang zwischen Aufnahme und Transport von PA sowie deren Toxizität analysierte.

Neue Labormethode entwickelt

BfR-Wissenschaftlerin Marja Kornhuber beschäftigt sich in ihrer Forschung mit endokrinen aktiven Umweltchemikalien. Diese Substanzen nehmen Einfluss auf das Hormonsystem und könnten somit an der Entstehung von Krankheiten wie zum Beispiel Brustkrebs mitbeteiligt sein. Um sie zu identifizieren und zu charakterisieren, sind häufig noch Versuchstiere notwendig. Marja Kornhuber stellte in ihrem Vortrag eine neue Testmethode vor, mit der sich Chemikalien mit östrogenartiger und anti-östrogenartiger Wirkung verlässlich identifizieren lassen.

Die Gesellschaft für Toxikologie ist Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für experimentelle und klinische Pharmakologie und Toxikologie (DGPT). Sie veranstaltet einmal im Jahr die Tagung „German Pharm-Tox Summit“.

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