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Francisella tularensis

Francisella (F.) tularensis ist ein hochpathogenes, umweltresistentes Bakterium und Erreger der Tularämie. Die Erkrankung betrifft Wildtiere wie Feldhasen und Kleinsäuger und wird umgangssprachlich als Hasenpest bezeichnet. Übertragen werden kann die Infektion durch direkten Kontakt der Haut und Schleimhäute mit infektiösem Tiermaterial oder mit kontaminiertem Wasser, durch den Verzehr von nicht ausreichend erhitztem kontaminiertem Fleisch oder anderen Lebensmitteln, durch das Trinken von kontaminiertem Wasser, infolge der Inhalation kontaminierter Stäube oder Aerosole oder durch Stich bzw. Biss infizierter blutsaugender Arthropoden. In Europa ist der weniger virulente Subtyp F. holarctica verbreitet. Durch diesen Erreger verursachte Erkrankungen beim Menschen heilen meist spontan.

Stellungnahmen

 (1)
Datum Titel Größe
18.06.2018
Stellungnahme Nr. 021/2018 des BfR
Francisella-tularensis-Infektionen durch Lebensmittel unwahrscheinlich 102.1 KB
PDF-Datei

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