Kategorie Forschungsprojekt
  • Risikokommunikation
  • Alternativmethoden zum Tierversuch

Sommer Schule für offenes Forschen und Ethik in den Lebenswissenschaften

Projektstatus
Abgeschlossen
Projektstart
Oct 2021
Projektende
Dec 2022
Abteilung
Experimentelle Toxikologie und ZEBET

Beschreibung und Zielstellung

Das Vertrauen in die Forschung ist entscheidend für den wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Fortschritt. Mangelnde Qualität publizierter Daten sowie fehlende Transparenz haben dieses Vertrauen in den letzten Jahren auf die Probe gestellt. Das Einhalten von Qualitätsstandards gehört nicht nur zur guten wissenschaftlichen Praxis, sondern stellt auch eine ethische Pflicht dar, wenn Forschung auf Tierversuchen beruht oder Patientenleben betrifft. Die Open Science Bewegung bietet viele Möglichkeiten die Qualität, die Aussagekraft und die Transparenz der Forschung zu verbessern. Um die volle Wirkung zu entfalten, müssen Open Science Praktiken Einzug in den wissenschaftlichen Alltag erlangen. Mit der Summer School möchten wir Wissenschaftlerinnen und Wissenschaflter am Beginn ihrer Karriere aus verschiedenen Bereichen der Lebenswissenschaften über das Potential des offenen Forschens für die eigene Wissenschaft informieren. So möchten wir dazu beitragen, nachhaltig eine neue Wissenschaftskultur anzustoßen.

Ergebnis

Die Summer School wurde In Berlin vom 5.-9. September 2022 in Berlin erfolgreich durchgeführt. Das BfRkurz fürBundesinstitut für Risikobewertung hat mit dem QUEST Center for Responsible Research des BIH Charité für die Organisation der Veranstaltung eng zusammengearbeitet. 60 Studierende aus 12 verschiedenen Ländern haben teilgenommen. Diese wurden teilweise mit Reisestipendien unterstützt. Viele hochrangige internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben Vorträge und Workshops zu transparenter und reproduzierbarer Forschung gegeben. Neben den fachlichen Veranstaltungen haben auch mehrere Abendveranstaltungen stattgefunden, um die Vernetzung zu fördern. Die Teilnehmenden hatten unterschiedlichste fachliche Hintergründe. Ein besonderer Fokus lag in diesem Jahr auch auf der Vermittlung der 3R (Replace, Reduce, Refine) in der Forschung mit Tieren.
Projekttyp

Drittmittelprojekt

BFR-Forschungsschwerpunkt

Alternativmethoden zum Tierversuch

Organisationseinheiten und Partner

Federführende Fachgruppe: Tierschutz, Wissenstransfer und Nationaler Ausschuss (94)
Kontaktpersonen: Dr. Céline Heinl
Beteiligte BfR-Partner: Risikokommunikation
Externe Partner: Berlin Institute of Health

Mittelgeber und Förderkennzeichen

Joachim Herz Stiftung
Projektnummer 800048