Kategorie Forschungsprojekt
  • Risikokommunikation

Aufdeckung der "Pandemie-Sphären": Regierungsstrategien, Medienrahmen, Twitter-Diskurse und Bürgerreaktionen auf COVID-19 in Europa und den USA

Projektstatus
Im Abschlussverfahren
Projektstart
Feb 2022
Projektende
Jan 2025
Kurztitel
DECIPHER
Abteilung
Risikokommunikation

Beschreibung und Zielstellung

Das Hauptziel des Projekts ist es, die Perspektiven und Wahrnehmungen der Bürgerinnen und Bürger zur COVID-19-Pandemie sowie zu den Maßnahmen und der Kommunikation ihrer Regierungen zu untersuchen. Das Forscherteam verwendet zur Beantwortung dieser Fragen einen multidisziplinären Ansatz, in dem Expertise und Methoden der Kommunikationswissenschaft, Psychologie und Informatik verknüpft werden. Dabei kommen auch innovative Data Science-Methoden, wie maschinelles Lernen und Netzwerkanalysen zum Einsatz, um zum Beispiel einflussreiche Netzwerke und Echokammern in den sozialen Medien im Kontext der Pandemie zu identifizieren. Das BfRkurz fürBundesinstitut für Risikobewertung verwendet qualitative Interviews und repräsentative Umfragen (Surveys) in 7 Ländern, um die Sorgen, Werte und Überzeugungen der Bürgerinnen und Bürger im Zusammenhang mit der Pandemie sowie ihre Informationsbedürfnisse und Erwartungen an die Krisen- und Risikokommunikation ihrer Regierungen zu erheben. Darauf aufbauend sollen Schlussfolgerungen gezogen werden, inwieweit die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger berücksichtigt wurden und Empfehlungen zur Verbesserung der staatlichen Kommunikation in der Zukunft abgeleitet werden. Damit soll das Projekt nicht nur einen Beitrag zum wissenschaftlichen Verständnis von Pandemien leisten, sondern auch Schlussfolgerungen für eine bessere Kommunikation von Behörden und Medien in künftigen Krisenszenarien dieser Art erlauben.
Projekttyp

Drittmittelprojekt

Forschungsschwerpunkt

Gesundheit von Mensch, Tier und Umwelt (One Health) / Internationale Zusammenarbeit

Organisationseinheiten und Partner

Federführende Fachgruppe: Risikokommunikation (2)
Kontaktpersonen: Dr. Natalie Berger, Dr. Frederik Freudenstein
Externe Partner: Technische Universität Ilmenau

Mittelgeber und Förderkennzeichen

Deutsche Forschungsgemeinschaft e.V.
BE 7574/1-1