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Der Fachbereich "Bakterielle Tierseuchen und Bekämpfung von Zoonosen" in Zahlen

C/1995, 10.10.1995

Der Fachbereich "Bakterielle Tierseuchen und Bekämpfung von Zoonosen" (Fachbereich 4), in Jena, ist einer der acht Fachbereiche des Bundesinstituts für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin, BgVV, in Berlin, zu dem darüber hinaus zwei Fachgruppen und eine Zentrale Verwaltung gehören.

Das BgVV ist eine selbständige Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit mit rund 900 Mitarbeitern. Sie ist eine der drei Nachfolgeeinrichtungen des Bundesgesundheitsamtes und hat den Auftrag, Risiken für die Gesundheit von Mensch und Tier früh zu erkennen, nach Möglichkeiten zu suchen, diese zu bewerten, zu begrenzen und im Rahmen seiner gesetzlichen Kompetenzen einzudämmen.

Der Fachbereich in Jena ist aus dem früheren Institut für "Bakterielle Tierseuchenforschung" der Akademie der Landwirtschaftswissenschaften der ehemaligen DDR hervorgegangen. Nach einer überaus positiven Bewertung der wissenschaftlichen Leistungen durch den Wissenschaftsrat wurde das Institut 1992 mit der weit überwiegenden Zahl seiner Mitarbeiter in das damalige Bundesgesundheitsamt eingegliedert. Seit Juli 1994 ist es Teil des Bundesinstituts für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin.

Im Fachbereich 4 arbeiten heute 128 Mitarbeiter, davon 33 Wissenschaftler. Für die Region Thüringen stellt das BgVV damit - neben der Präsenz einer wissenschaftlich orientierten Bundesoberbehörde - einen arbeitsmarktrelevanten Faktor dar.

Auch als Wirtschaftsfaktor ist der Jenaer Fachbereich von Interesse:

Von 1992 bis 1995 wurden mehr als 9 Mio. DM investiert, davon rund 1,65 Millionen in den Unterhalt der Gebäude und ca. 7,35 Mio. DM in kleinere und größere Baumaßnahmen. Um die Geräteausstattung an das Niveau vergleichbarer Institute der alten Bundesländer anzugleichen, wurden weitere 3,2 Mio. DM investiert. Das Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin hat sich damit nicht nur zu seiner Verantwortung bekannt, den neuen Fachbereich in das Mutterinstitut zu integrieren; es hat die Mitarbeiter des Fachbereichs mit diesen Investitionen auch materiell in die Lage versetzt, den wissenschaftlichen Herausforderungen der Zukunft gerecht zu werden.

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