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Fadenwurm C. elegans als Alternativmodell in der Toxikologie

Der Fadenwurms Caenorhabditis elegans (C. elegans) wird schon seit langem in der Grundlagenforschung eingesetzt. Das Bf3R untersucht die Bedeutung von C. elegans als alternatives Testsystem zu Tierversuchen in der Toxikologie für die Identifikation potentiell gesundheitlicher Risiken von Industriechemikalien und Pflanzenschutzmitteln auf Entwicklung und Fruchtbarkeit.

Im Rahmen dieses Bf3R-Projektes wird die Bedeutung des Fadenwurms Caenorhabditis elegans (C. elegans) als alternatives Testsystem zu Tierversuchen in der Toxikologie untersucht. C. elegans wird schon seit mehr als fünf Jahrzehnten in der Grundlagenforschung als anerkannter Modellorganismus für die Untersuchung verschiedenster physiologischer Prozesse eingesetzt. So wurden in C. elegans zum Beispiel die grundsätzlichen Mechanismen des programmierten Zelltods, die auch in der Embryonalentwicklung des Menschen und in der Krebsentstehung eine wichtige Rolle einnehmen, entdeckt. Auch komplexe Krankheitsbilder, unter Anderem neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer und Parkinson, oder metabolische Erkrankungen, wie Fettleibigkeit und Diabetes, werden an C. elegans erforscht.          

Nutzung von C. elegans als Alternativmethode bei toxikologischen Fragestellungen

Im Fokus der Arbeitsgruppe steht die Nutzung von C. elegans als Alternativmethode vor allem bei toxikologischen Fragestellungen, die in simpleren in vitro-Modellen schwer abzubilden sind. Dazu gehört die Untersuchung von Einflüssen von Industriechemikalien und Pflanzenschutzmitteln auf Entwicklung und Fruchtbarkeit und damit auch die Frage, inwieweit sich C. elegans zum Nachweis potentiell reproduktionsschädigender Substanzen eignet. Zusätzlich nutzt das Bf3R den Fadenwurm, um die Mechanismen besser zu verstehen, die gesundheitliche Schäden, gegebenenfalls auch über mehrere Generationen hinweg, hervorrufen.

Grafik C. elegans

 

Adulter Wurm mit Eiern und junge Larve im ersten Stadium
C. elegans wird als alternatives Testsystem in der Forschung verwendet (grün: Färbung der Fetttröpfchen, weiß: Zellkernfärbung).

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