ZEBET - Informationsdienst
Die Beratung von Behörden bei der Erfüllung tierschutzrechtlicher Vorschriften hat für die Arbeit der ZEBET die höchste Priorität. Darüber hinaus beantwortet ZEBET Anfragen von Wissenschaftlern, Tierschutzbeauftragten und anderen Interessenten zur Anwendung von Ersatz- und Ergänzungsmethoden zu Tierversuchen.
Außerdem ist ZEBET in die wissenschaftliche Begutachtung von nationalen und internationalen Forschungsprojekten und von Tierschutz-Forschungspreisen eingebunden, die die Entwicklung oder Validierung von Alternativmethoden zum Ziel haben.
Quellen für den Informationsdienst
Der ZEBET-Informationsdienst stützt sich auf
- die eigene ZEBET-Datenbank über Alternativmethoden,
- Berichte, Protokolle und Literatur, über die ZEBET aufgrund der Tätigkeit in nationalen und internationalen Validierungsprojekten, in Normenausschüssen und anderen Arbeitsgruppen verfügt,
- Recherchen in nationalen und internationalen biomedizinischen Literatur- und Faktendatenbanken über DIMDI (Deutsches Institut für Medizinische Dokumentation und Information, Köln).
Anzahl der Anfragen
ZEBET hat von 1990 bis 2001 insgesamt 3068 Anfragen beantwortet. Die Hälfte der Anfragen kam aus der Industrie, Universitäten und Forschungszentren, d. h. aus dem Bereich der experimentell arbeitenden Biomedizin.
Grundsätzlich steigt die Anzahl der Anfragen zu in vitro Methoden von Laboratorien im In- und Ausland, die neue Methoden etablieren möchten. Diese Entwicklung beruht auf der zunehmenden Anerkennung sicherheitstoxikologischer in vitro Prüfmethoden, die von ZEBET international in enger Kooperation mit der EU und mit der chemisch-pharmazeutischen und kosmetischen Industrie validiert wurden.