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Meldepflicht für Wasch- und Reinigungsmittelrezepturen

Am 05. Mai 2007 ist das neue Wasch- und Reinigungsmittelgesetz in Kraft getreten. Es löst das Wasch- und Reinigungsmittelgesetz vom 05. März 1987 ab und ergänzt die EU-Detergenzienverodnung 648/2004 vom 31. März 2004. Neben dem verbesserten Gesundheitsschutz für Verbraucher beim täglichen Umgang mit Wasch- und Reinigungsmitteln dient es auch dem Umweltschutz.

Meldung von Wasch- und Reinigungsmitteln

Hersteller von Wasch- und Reinigungsmitteln müssen dem BfR gemäß § 10 des Wasch- und Reinigungsmittelgesetzes vor Vermarktung ein Datenblatt mit Angaben über die Inhaltsstoffe ihrer Produkte zur Verfügung stellen.

Das BfR hat für die Meldung von Wasch- und Reinigungsmitteln ein Verfahren entwickelt.

Das BfR leitet die elektronische Information zur Notfallberatung an die Giftinformationszentren der Länder weiter, die auf dieser Basis behandelnde Ärzte beraten. So kann wichtige, unter Umständen lebensrettende Hilfe geleistet werden.

Dem Gesetz entsprechend leitet das BfR die Produkt- und Herstellernamen an das Umweltbundesamt (UBA) weiter. Das UBA ist der Ansprechpartner für die Überwachungsbehörden der Bundesländer und teilt auf Anfrage mit, ob Wasch- und Reinigungsmittel tatsächlich gemeldet wurden.

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