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Fragen und Antworten zu Glycidol-Fettsäureestern

FAQ des BfR vom 30. April 2009

Die Überwachungsbehörden in Baden-Württemberg haben bei der Untersuchung von raffinierten pflanzlichen Speiseölen Glycidol-Fettsäureester nachgewiesen. Am höchsten waren die Gehalte dieser Fettsäureester in Palmöl. Bei der Verdauung kann Glycidol aus den Glycidol-Fettsäureestern abgespalten werden. Glycidol ist von internationalen Gremien als krebsauslösende Substanz eingestuft worden. Da raffinierte Speiseöle und insbesondere Palmöl in verschiedenen Lebensmitteln enthalten sind, unter anderem auch in Säuglingsanfangs- und Säuglingsfolgenahrung, hat das Bundesinstitut für Risikobewertung eine erste Einschätzung des möglichen gesundheitlichen Risikos der nachgewiesenen Gehalte vorgenommen. Im ungünstigsten anzunehmenden Fall ist nach Ansicht des Instituts nicht auszuschließen, dass Säuglinge, die ausschließlich mit industriell gefertigter Säuglingsnahrung ernährt werden, gesundheitlich bedenkliche Mengen an Glycidol aufnehmen könnten. Die Hersteller sollten deshalb alle Anstrengungen unternehmen, die Gehalte an Glycidol-Fettsäureestern in Säuglingsanfangs- und Säuglingsfolgenahrung zu minimieren. Weil diese Produkte für den nicht gestillten Säugling jedoch lebensnotwendig sind und lebenswichtige Nährstoffe enthalten, rät das BfR den Eltern, sie auf jeden Fall weiter zu verwenden.

 

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Stellungnahmen

 (1)
Datum Titel Größe
23.10.2008
Stellungnahme Nr. 005/2009 des BfR
Besteht ein gesundheitliches Risiko durch Glycidamid in Lebensmitteln? 57.9 KB
PDF-Datei

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Fragen und Antworten

 (1)
Datum Titel Größe
30.04.2009
FAQ des BfR
Fragen und Antworten zu Glycidol-Fettsäureestern 31.6 KB
PDF-Datei

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