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Forschung zum Einsatz von Nanotechnologie

Für das BfR ist das Thema Nanotechnologie insbesondere im Kontext des Verbraucherschutzes relevant. Da auf Basis der Nanotechnologie hergestellte neue Materialien zunehmend in Produktionsprozessen und Verbraucherprodukten verwendet werden, werden Sicherheits- und Risikofragen der Nanotechnologie immer drängender. Potenziell schädigende Effekte könnten erwachsen aus:
- der Natur der Nanopartikel selbst (beispielsweise ihrer chemischen und physikalischen Reaktivität)
- den Eigenschaften der aus Nanopartikeln hergestellten Produkte
- Aspekten des Herstellungsprozesses
Forschungsbedarf besteht insbesondere auf dem Gebiet der Risikofrüherkennung.
Delphi-Befragung zu Risiken nanotechnologischer Anwendungen
Das BfR führte 2006 ein Forschungsprojekt durch, das sich mit der Früherkennung von Risiken der Nanotechnologie beschäftigt. Im Forschungsprojekt „Delphi-Befragung zu Risiken nanotechnologischer Anwendungen in den Bereichen Lebensmittel, Kosmetika und Bedarfsgegenstände“ sollten potenzielle Risiken der Nanotechnologie in verbraucherrelevanten Bereichen frühzeitig identifiziert, die Implikationen der verstärkten Anwendung der Nanotechnologie durch Verbraucher hinterfragt und Handlungsstrategien zur Vermeidung bzw. Minimierung möglicher Risiken entwickelt werden.
Im Einzelnen wurden folgende Fragestellungen bearbeitet:
- Welche Anwendungen der Nanotechnologie sind in den Bereichen Lebensmittel, Kosmetika und Bedarfsgegenstände zukünftig realisierbar bzw. wahrscheinlich?
- Welche Risiken und nicht erwünschten Folgen lassen sich für kurz- bis mittelfristig realisierbar erscheinende Anwendungen der Nanotechnologie in verbraucherrelevanten Bereichen antizipieren, gibt es Risiken für visionäre Anwendungen?
- Welche Anwendungen der Nanotechnologie erscheinen aus Expertensicht besonders risikoreich für Verbraucher und worin ist diese Einschätzung begründet?
- Welcher Handlungsbedarf lässt sich hieraus für die Risikobewertung am BfR ableiten?
Forschungsstrategie zur Nanotechnologie
Auf Anregung und koordiniert durch die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) haben das BfR, die BAuA und das Umweltbundesamt (UBA) eine gemeinsame Forschungsstrategie zur Nanotechnologie entwickelt. Insbesondere werden die Gesundheits- und Umweltrisiken von unlöslichen Nanopartikeln thematisiert. Die Inhalte wurden bei einer gemeinsamen Dialogveranstaltung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU), des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) und des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) am 30. November 2006 im BMU vorgestellt und diskutiert.
Sonstige
(3 Dokumente)| Datum | Titel | Größe |
|---|---|---|
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20.03.2013 1. Bilanz zur gemeinsamen Forschungsstrategie |
Nanotechnologie: Gesundheits- und Umweltrisiken von Nanomaterialien |
1.9 MB
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01.12.2007 Forschungsstrategie |
Nanotechnologie: Gesundheits- und Umweltrisiken von Nanomaterialien |
452.7 KB
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01.08.2006 Entwurf einer Forschungsstrategie |
Nanotechnologie: Gesundheits- und Umweltrisiken von Nanopartikeln |
312.2 KB
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Presseinformationen
(4 Dokumente)Externe Links
(1 Dokument)| Link |
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| First Annual Nanotechnology Safety for Success Dialogue, 25-26 October 2007 |