Förderprogramme für die Entwicklung von Alternativmethoden zum Tierversuch
Zusätzlich zu der Entwicklung von Alternativmethoden im eigenen Labor fördert das BfR innovative Ansätze an deutschen Universitäten und Forschungsinstituten zu Alternativen zum Tierversuch.
Seit Beginn dieses Förderprogramms im Jahre 1990 wurden bisher mehr als 100 Forschungsprojekte unterstützt. Dabei fördert das BfR zeitgleich etwa zehn Arbeitsgruppen mit durchschnittlich ca. 35.000 Euro pro Jahr bei einer Laufzeit der Projekte von jeweils ein bis drei Jahren. Ein vergleichbares Förderprogramm wird in Deutschland auch durch die Stiftung SET(Stiftung zur Förderung der Erforschung von Ersatz- und Ergänzungsmethoden zur Einschränkung von Tierversuchen) angeboten.
Die Förderung der ZEBET – der „Zentralstelle zur Erfassung und Bewertung von Ersatz- und Ergänzungsmethoden zum Tierversuch“ am BfR - soll Antragstellern ermöglichen, in einem überschaubaren Zeitraum im Rahmen einer proof-of-concept Studie die experimentelle Daten zu sammeln, die für eine erfolgreiche Bewerbung bei größeren Förderprogrammen, zum Beispiel bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) oder dem Schwerpunktprogramm „Alternativen zum Tierversuch“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), notwendig sind.
Die Begutachtung der Anträge, die alle zwei Jahre im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung eingehen, erfolgt sowohl durch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der ZEBET und andere Abteilungen des BfR, als auch durch externe Gutachter aus weiteren Forschungsinstituten. Dabei schätzen die Wissenschaftler vor allem den Beitrag der vorgeschlagenen Methode zum 3R-Prinzip ein, insbesondere hinsichtlich ihres Potenzials, Tierversuche einzusparen und in Zukunft auf nationaler und internationaler Ebene anerkannt zu werden.
Publikationen - Broschüren und Faltblätter
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Datum
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01.10.2009 Broschüre |
20 Jahre ZEBET Broschüre zum 20. Geburtstag der ZEBET |
3.7 MB
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