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Clostridien
Die Clostridien sind überall verbreitet. Sie kommen im Erdboden und in der Umwelt vor, und sie können auch den humanen Verdauungstrakt und den Verdauungstrakt von höheren Tieren besiedeln.
Einige Spezies können Toxine bilden und Erkrankungen wie Tetanus (Clostridium tetani), Rauschbrand (Clostridium chauvei) oder Gasbrand (Clostridium septicum) hervorrufen.
Clostridium botulinum ist ein klassischer Lebensmittelintoxikationserreger; er kann unter anaeroben Verhältnissen in Lebensmitteln ein sehr starkes Nervengift bilden, das nach dem Verzehr zu Lähmungserscheinungen beim Menschen führt. Auch Fälle mit Todesfolge sind bekannt.
Clostridium difficile kann Krankenhausinfektionen beim Menschen auslösen.
Andere Spezies dagegen sind apathogen, d.h. rufen beim Menschen keine Krankheiten hervor.
Merkmale
Clostridien sind Gram-positive, stäbchenförmige, obligat anaerob wachsende und Sporen bildende Bakterien der Familie der Clostridiaceae. Die Sporen der Clostridien sind hitzestabil und können Temperaturen von mehr als 100°C überdauern.
Stellungnahmen
(1 Dokument)| Datum | Titel | Größe |
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08.07.2010 Stellungnahme Nr. 030/2010 des BfR |
Clostridium estertheticum in vakuumverpacktem Rindfleisch: Ein gesundheitliches Risiko durch den Verzehr ist unwahrscheinlich |
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Präsentationen
(1 Dokument)| Datum | Titel | Größe |
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02.04.2008 Präsentation Dr. Tim Eckmans und Niels Kleinkauf, RKI |
Clostridium difficile assoziierte Diarrhoe (CDAD): ein zunehmendes Problem in Deutschland |
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