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Bf3R-Forschungsförderung im Bereich 3R - Replacement, Reduction und Refinement

Das Deutsche Zentrum zum Schutz von Versuchstieren (Bf3R) vergibt Mittel für wissenschaftliche Forschungsprojekte. Zusätzlich zu der Entwicklung von Alternativmethoden im eigenen Labor fördert das Bf3R so innovative Ansätze an deutschen universitären und außeruniversitären Forschungsinstituten zu Alternativen zum Tierversuch und zur Entwicklung von Refinement-Maßnahmen.

Ziel der Bf3R-Forschungsförderung

Die Bf3R-Forschungsförderung soll Antragstellern ermöglichen, in einem überschaubaren Zeitraum im Rahmen einer proof-of-concept Studie die experimentelle Daten zu sammeln, die für eine erfolgreiche Bewerbung bei größeren Förderprogrammen, zum Beispiel bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) oder dem Schwerpunktprogramm „Alternativen zum Tierversuch“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), notwendig sind.

Seit Beginn dieses Förderprogramms als ZEBET-Forschungsförderung im Jahre 1990 wurden bisher (Stand Februar 2017) mehr als 140 Forschungsprojekte unterstützt. Dabei werden zeitgleich etwa zehn Arbeitsgruppen mit durchschnittlich ca. 35.000 Euro pro Jahr bei einer Laufzeit der Projekte von jeweils ein bis drei Jahren gefördert. Ein vergleichbares Förderprogramm wird in Deutschland auch durch die Stiftung SET (Stiftung zur Förderung der Erforschung von Ersatz- und Ergänzungsmethoden zur Einschränkung von Tierversuchen) angeboten.

Die Begutachtung der Anträge, die alle zwei Jahre im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung eingehen, erfolgt sowohl durch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Bf3R und anderen Abteilungen des BfR, als auch durch externe Gutachter aus weiteren Forschungsinstituten. Hohe Priorität bei der Bf3R-Forschungsförderung haben:

  • der Ersatz (Replacement) und die Reduktion (Reduction) von Tierversuchen in Bereichen der medizinischen Forschung oder biologischen Grundlagenforschung, bei denen besonders viele Tiere Verwendung finden (z. B. Krebsforschung) oder bei denen das einzelne Tier stark belastet wird (z. B. Sepsis- oder Wundheilungsversuche)
  • die Erkennung, Einstufung und Verminderung von Schmerzen, Leiden oder Schäden bei Versuchstieren und die Verbesserung der Haltungsbedingungen bei Versuchstieren (Refinement)

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BMBF Schwerpunktprogramm „Alternativen zum Tierversuch“

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Deutsche Forschungsgemeinschaft

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Stiftung zur Förderung der Erforschung von Ersatz- und Ergänzungsmethoden zur Einschränkung von Tierversuchen

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