Sie befinden sich hier:

Alkohol

Alkohol ist in der chemischen Klassifikation der Name einer Substanzklasse, dessen bekanntester Vertreter der Trinkalhohol ist, chemisch Ethanol. Der häufige Genuss von Alkohol kann akute und chronische Gesundheitsschäden hervorrufen sowie zu einer Abhängigkeit führen. Allgemein gilt, dass ab Blutalkoholkonzentrationen von einem Promille mit Rauschzuständen, von zwei Promille mit starken Bewusstseinstrübungen und von über drei Promille mit tiefem, unter Umständen tödlichem Koma gerechnet werden muss.

Im Vordergrund einer akuten, nicht lebensgefährlichen Alkoholvergiftung beim Erwachsenen stehen Störungen, die wieder nachlassen. Alkoholvergiftungen bei Jugendlichen können Veränderungen im Sexual- und Wachstumshormonhaushalt bewirken sowie Entwicklung und Funktion des zentralen Nervensystems ungünstig beeinflussen. In der Schwangerschaft stellt eine Alkoholvergiftung ein hohes Risiko für das ungeborene Kind dar.

Chronischer Alkoholmissbrauch schädigt in erster Linie die Leber, das Nerven- sowie das Herz und Kreislauf-System, führt zu Störungen des Hormonhaushaltes und schränkt die Fruchtbarkeit ein. Die Aufnahme von Alkohol erhöht das Risiko, an Krebs zu erkranken. Betroffen sind vor allem Mund, Rachen, Kehlkopf, Speiseröhre, Leber, Dickdarm und die weibliche Brust.

Ein einmaliger Missbrauch ist für die Entwicklung einer Abhängigkeit nicht relevant. Allerdings kann ein regelmäßiger moderater Alkoholkonsum über mehrere Wochen bei entsprechender Veranlagung und unter ungünstigen psychosozialen Voraussetzungen in eine Abhängigkeit führen.

Publikationen - BfR-Wissenschaft

 (1)
Datum Titel Größe
17.01.2013
BfR-Wissenschaft 07/2012
Alkohol in der Stillzeit - Eine Risikobewertung unter Berücksichtigung der Stillförderung 602.7 KB
PDF-Datei

nach oben

Protokoll

 (1)
Datum Titel Größe
27.06.2011
Expertengespräch im BfR
Alkohol in Schwangerschaft und Stillzeit 94.0 KB
PDF-Datei

nach oben

Empfehlungen

 (1)
Datum Titel Größe
27.08.2012
Empfehlung der Nationalen Stillkommission am BfR
Stillen und Alkoholkonsum ? - Besser nicht! 37.1 KB
PDF-Datei

nach oben

Fragen und Antworten

 (2)
Datum Titel
21.09.2012 Ausgewählte Fragen und Antworten zu Methanol in Spirituosen
24.02.2004 Fragen und Antworten zu Alcopops

nach oben

Presseinformationen

 (2)
Datum Titel Schlagworte
02.07.2003
15/2003
Modegetränk Absinth: BfR rät beim Konsum zur Vorsicht!
30.11.1999
16/1999
BgVV fordert alle Hersteller von Steinobstbränden auf, die Ethylcarbamat-Gehalte in Spirituosen zu senken

nach oben